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Nachwuchs des FC Springe spielt heute um den Titel, der TSV Gestorf morgen

Das doppelte A-Junioren-Finale

Fußball (jab). Mit einem Tor kurz vor Schluss schafften die A-Junioren des FC Springe vor einem Jahr im letzten Moment als Tabellenzweiter den Aufstieg in die Kreisliga. In diesem Jahr reicht die Vizemeisterschaft nicht zum Aufstieg. Daher müssen die Springer im „Endspiel“ am heutigen Sonnabend (16 Uhr) gegen den Tabellenzweiten SG Ronnenberg mindestens einen Punkt holen, um den Durchmarsch in die Bezirksliga zu schaffen. Eine Klasse tiefer spielt die A-Jugend des TSV Gestorf morgen (11 Uhr) gegen die Reserve von Basche United ebenfalls um den Titel.

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Für den FCS ist es das letzte Spiel der Saison. Fünf Punkte beträgt der Vorsprung auf Ronnenberg, das allerdings ein Spiel weniger absolviert hat. Selbst bei einer Niederlage wäre der Zug für die Springer also nicht abgefahren, dann müsste die Elf von Trainer Christian Krone allerdings darauf hoffen, dass Ronnenberg am nächsten Wochenende gegen Pattensen nicht gewinnt.

Darauf will sich Krone nicht verlassen: „Wir wollen das Ding heute klar machen“, sagt er. Es wird schwer genug. Ronnenberg hat die beste Offensive der Liga – das bekamen die Springer gleich am ersten Spieltag bei der 0:6-Niederlage schmerzlich zu spüren. Das bedeutet also viel Arbeit für die Defensive um Libero Janis Prziwara, der von Tünderns Regionalliga-B-Junioren nach Springe kam und auch schon bei den Bezirksliga-Herren des FCS aushalf – obwohl er noch dem jüngeren Jahrgang angehört.

Verzichten muss Krone auf die verletzten Niclas Waldeck, Maximilian Schälicke und Steve Goede. Dafür ist Semih Candir dabei, der eigentlich schon fest zum Kader der ersten Herren gehört.

Im Gegensatz zu den Springern sind die Gestorfer schon aufgestiegen. Jetzt wollen sie aber auch Staffelsieger in der 1. Kreisklasse werden. Derzeit sind sie Zweiter mit sechs Punkten Rückstand auf den morgigen Gegner Basche II. Gestorf hat aber ein Spiel weniger absolviert und das deutlich bessere Torverhältnis.

„Wir sind gut drauf“, sagt TSV-Coach Karsten Bürst. „Basche aber auch.“ Die Barsinghäuer haben noch kein Spiel verloren. Gestorf erst eins – das Hinspiel zum Saisonauftakt mit 1:2. „Die Staffel ist eigentlich zu schwach“, so Bürst. Das drückt sich in der Tordifferenz aus: 115 Tore hat der TSV in 14 Partien geschossen, aber nur 10 kassiert.

Bürsts Team war erst im Vorjahr aufgestiegen – damals noch als B-Jugend. Und der Coach traut seinen Jungs durchaus einen Durchmarsch à la FC Springe zu. „Wir können auch in der Kreisliga eine gute Rolle spielen“, sagt er. Stolz sei er auf seine Jungs: „An denen wird der TSV in den nächsten Jahren noch seine Freude haben.“

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