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Dartclub Eimbeckhausen: famose Aufholjagd mit Happy End

EIMBECKHAUSEN. Nach einer famosen Aufholjagd ist den Dartspielern des DC Eimbeckhausen geglückt, was vor Saisonbeginn niemand erwartet hatte: die Meisterschaft in der Verbandsliga und der damit verbundene Aufstieg in die Niedersachsenliga, die zweithöchste deutsche Spielklasse.

Die erste Mannschaft des DC Eimbeckhausen bejubelt den Aufstieg in die Niedersachsenliga: Christoph Gudai (hinten v. l.), Sven Wichmann, Sebastian Zerner, Andre Abraham und Swen Teubner sowie Sebastian Schmiede (vorne v.l.), Mike Dietz und Torsten Ko

Autor

Gert Mensing Reporter

Ausgerechnet das 13. Punktspieljahr des Clubs aus dem Stuhldorf ist damit das erfolgreichste.

2005 traf der DCE in den eigenen Räumen an der Fritz-Hahne-Straße erstmals auf fremde Gegner – seitdem ging es stetig bergauf. Einige Spielklassen wurden erfolgreich überstiegen, der Verein wurde immer größer. Derzeit nehmen 27 Aktive in vier Mannschaften am Spielbetrieb teil. 14 Dartscheiben, so genannte Boards hängen im Clubhaus – so sind mehrere Punktspiele gleichzeitig möglich.

Auf elektronische Geräte verzichten die Eimbeckhäuser. „Bei uns wird gezählt“, erklärt Mike Dietz, Spieler aus dem Meisterteam. Erfahrene Spieler haben ihre Würfe einstudiert, um im Modus „501“ ihr Spiel mit einem Wurf in ein Doppelfeld erfolgreich zu beenden. Sechs Spieler treten in einem Punktspiel im Einzel an, dazu kommen zweimal drei Doppel. Somit sind zwölf Punkte zu vergeben, auch ein Unentschieden (6:6) ist möglich.

Drei Jahre lang spielte der DCE in der Verbandsliga im Mittelfeld. In der abgelaufenen Saison gelang nach zwei Unentschieden und einer Niederlage erst am vierten Spieltag der erste Sieg. Danach gab es nur noch eine Niederlage im Januar gegen den Herbstmeister vom TuS Holzhausen (Porta Westfalica). In den folgenden sechs Spielen gab das Team vom Deister keinen Punkt mehr ab.

Drei Spieltage vor Saisonende – der DCE hatte als Tabellenzweiter noch vier Punkte Rückstand auf Holzhausen – gelang ein 7:5 gegen Wunstorf. Am darauf folgenden – für sie spielfreien – Wochenende erreichte die Eimbeckhäuser die Kunde von Holzhausens Niederlage in Diedersen – da ging noch was.

Am letzten Spieltag folgte tatsächlich die Sensation. Der DCE machte mit dem 8:4-Erfolg in Halle (Holzminden) seine Hausaufgaben – Holzhausen verlor an den eigenen Boards mit 5:7 gegen Wunstorf. Erst nach ihrer Heimkehr erfuhren die Eimbeckhäuser vom Wunder und konnten die Sektkorken knallen lassen. „Ihr macht mich stolz, euer Kapitän zu sein“, strahlte Sebastian Schmiede, während bei anderen die Freudentränen flossen.

In der Niedersachsenliga stehen künftig Reisen nach Osnabrück, Munster, Wolfenbüttel und Langendamm auf der Tagesordnung. Derbys gibt es mit Hameln.

Im Deister-Sünteltal ist der DC Eimbeckhausen nicht der einzige Dartverein. Mit dem DBV Break 07 gibt es in der münderschen Kernstadt einen weiteren Club, außerdem ist man bei TuSpo Bad Münder dabei, eine neue Sparte aufzubauen. Aushängeschild im Landkreis ist der Sportclub Diedersen, dessen erste Mannschaft in der Bundesliga etabliert ist.



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