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Daniel Martin ist der Meister der Meister

BENNIGSEN. Bade- und Saunameister ist Daniel Martin von Beruf. Und er ist Tischtennis-Vereinsmeister beim FC Bennigsen. „Deshalb wurde mir im Verein nahegelegt, dass ich noch Stadtmeister werden müsste“, erzählt Martin lachend, „dann wäre ich Meister der Meister.“

Daniel Martin ist die Nummer 2 im Bennigser Bezirksoberliga-Team. Am Wochenende beendete er die Serie von Altenhagens Friedrich Blume und wurde zum ersten Mal Springer Stadtmeister. Foto: Gömann
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Gesagt, getan: Der 37-Jährige aus dem Bennigser Bezirksoberliga-Team trat am Wochenende zum ersten Mal beim Turnier des TTC Völksen an – und holte auf Anhieb den Titel in der offenen Herrenklasse.

43 Sätze bis zum Titel bei der Stadtmeisterschaft

43 Sätze, so hat Martin ausgerechnet, hat er bei der Stadtmeisterschaft gespielt – mehr als doppelt so viele, wie im schlimmsten Fall in einem Punktspiel möglich sind. „Da ist auch die Kondition ein bisschen ausschlaggebend“, sagt er. Was ihm auch entgegenkam: dass Titelverteidiger Friedrich Blume frühzeitig scheiterte: „Das ist nicht gerade mein Lieblingsgegner“, so Martin, „deshalb bin ich nicht undankbar, dass andere ihn für mich ausgeschaltet haben.“ Grundsätzlich gelte aber: „Wenn du den Titel holen willst, musst du jeden schlagen, deshalb konzentriere ich mich bei Turnieren nur auf mich selbst.“

Vor eineinhalb Jahren kam Martin zum FC Bennigsen. Vorher hatte er bei Verbandsligist Kehrwieder Dinklar gespielt. „Die Mannschaft war auseinandergefallen“, sagt der 37-Jährige. FCB-Spartenleiter habe ihn dann an den Süllberg gelotst. „Bennigsen hatte ich bis dahin gar nicht auf dem Schirm, weil die Hildesheimer Teams und die aus der Region Hannover erst ab der Landesliga zusammen spielen“, sagt Martin.

Eben in die Landesliga will er mit den Bennigsern. „Ich hoffe, wir steigen auf“, sagt er, „es wäre auch gut für den Verein, besonders, um unserem Toptalent Moritz Thun eine Bühne zu bieten.“ Gestern ist das Bezirksoberliga-Team wieder ins Training eingestiegen, gleich am ersten Punktspielwochenende (20./21. Januar) steht das Topspiel des Spitzenreiters bei Verfolger Marklohe II an.

Bennigsen mittlerweile nicht mehr nur sportliche Heimat

Martin hat in Bennigsen, wo er sich als Jugendtrainer engagiert, nicht nur eine sportliche Heimat gefunden. „Ich habe dort meine Lebensgefährtin kennengelernt und wohne jetzt auch in Bennigsen“, sagt er.

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