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Damen des SC Bison Calenberg erwarten ERG Iserlohn

ELDAGSEN. Eigentlich hätten die Damen des SC Bison Calenberg erst in der Finalserie um die deutsche Meisterschaft auf die in dieser Saison unbezwungene ERG Iserlohn treffen sollen – wenn es im regulären Saisonverlauf für mehr als Rang vier gereicht hätte.

Sparsame Blicke: Die Damen des SC Bison sind gegen den Serienmeister Außenseiter. foto: bertram

Autor:

Dennis Scharf

Doch die Heimniederlage zum Abschluss gegen die ERG Remscheid in der Vorwoche kostete nicht nur den dritten Platz in der Tabelle, sondern vor allem eine bessere Ausgangsposition. Somit kommt es bereits am Sonnabend (15.30 Uhr) zum Auftakt der Playoffs gegen die Übermacht aus dem Sauerland. „Wir müssen über den Kampf ins Spiel finden“, sagt Trainer Steffen Leitmann.

Nach drei Niederlagen innerhalb von drei Wochen hätten sich die Eldagsenerinnen ein anderes Los für die Vorschlussrunde gewünscht. Gegen die Teams der IGR Remscheid oder des RSC Cronenberg wäre der erneute Finaleinzug realistischer gewesen. Doch nun führt kein Weg am amtierenden Meister und Pokalsieger vorbei. Nur im ersten Saisonduell konnten die Bison-Damen ihrem seit Jahren ärgsten Widersacher nur bei der knappen 3:4-Niederlage Paroli bieten.

Im Bundesliga-Rückspiel blieben die Bisons beim 3:8 vor eigenem Publikum chancenlos. Eine Woche später mussten sie auch im Halbfinale des DRIV-Pokals im Sauerland die Segel streichen – und wieder endete die Partie mit einer 3:8-Pleite.

Vor allem Iserlohns Nationalmannschafts-Kapitänin Maren Wichardt (34) machte den Eldagsenerinnen in den bisherigen drei Duellen den Garaus. Von den insgesamt 20 Treffern gingen elf auf das Konto der Bundesliga-Torschützenkönigin, die in zwölf Ligaspielen 37-mal ins Schwarze traf. „Stock- und schusstechnisch macht ihr keiner etwas vor. Aber sie ist nicht mehr die Schnellste“, sagt Leitmann. Zum Vergleich: Eldagsens beste Torschützin Anna Hartje kam auf 22 Treffer.

Bei den Einheiten unter der Woche, die Kapitänin Britt-Stina Brandt für den beruflich verhinderten Leitmann leitete, wurde der Fokus darauf gerichtet, die wohl beste Spielerin Deutschlands aus dem Spiel zu nehmen. „Im Training mit den Herren hat das ziemlich gut geklappt. Wir sind optimistisch, dass wir es diesmal auch im Spiel schaffen werden“, meint der Coach.

Mit der lautstarken Unterstützung der Zuschauer werden die Gastgeberinnen alles in die Waagschale werden, um das erste Playoff-Duell so spannend wie möglich zu gestalten. Als Team mit den meisten blauen Karten in dieser Saison werden sie keinen Zentimeter herschenken. „Bei den letzten Zeitstrafen haben wir keine Gegentore kassiert. Dann haben wir einfach den gewissen Biss, das kann nie schaden. Das ist ungewöhnlich, gehört aber zur Bison-Mentalität“, erklärt Leitmann.



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