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Comeback endet nach 15 Minuten

Springe/Henstedt. Wenn es wirklich drauf ankommt, versagen den Drittliga-Handballern der HF Springe allzu oft die Nerven. Nun ging es im Spitzenspiel des Tabellenzweiten beim bereits feststehenden Meister SV Henstedt-Ulzburg nicht um alles – weil Minden II am Abend zuvor aber einen Punkt gegen Burgdorf II liegen gelassen hatte, wäre den Springern mit einem Sieg die Vizemeisterschaft so gut wie sicher gewesen. Die Gastgeber, um Revanche für die klare Hinspielniederlage bemüht, kauften Springe aber von Beginn an den Schneid ab und gewannen deutlich mit 30:21 (15:9).

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„Es fehlt jemand, der das Heft in die Hand nimmt und vorweg marschiert“, sagt HF-Pressesprecher Jens Buchmeier, der gemeinsam mit knapp 60 weiteren mitgereisten Fans enttäuscht die Heimreise aus Schleswig-Holstein antrat. Jannis Fauteck ist einer, der diese Rolle ausfüllen könnte – wenn er richtig fit wäre. Nach fast einem Dreivierteljahr Pause wegen einer Schulterverletzung gab der Spielmacher in der zweiten Halbzeit sein Comeback – die fehlende Spielpraxis war ihm aber deutlich anzumerken. Zu allem Unglück war die Partie für ihn schon nach einer Viertelstunde beendet. Bei einem Zusammenprall zog er sich eine Platzwunde am Kinn zu, die mit drei Stichen genäht werden musste.

Da war das Spiel freilich schon gelaufen. Henstedt erkämpfte sich mit einer aggressiven Abwehr viele Bälle, profitierte zudem gerade in der ersten Halbzeit von vielen technischen Fehlern und ausgelassenen Chancen der Gäste. Nach einer Viertelstunde führte der Meister schon 9:4, kurz nach der Pause setzte sich Henstedt auf 18:9 ab. Torwart Jendrik Meyer war es zu verdanken, dass die Niederlage nicht höher ausfiel, im Feld wussten nur Pawel Pietak und Marius Kastening halbwegs zu überzeugen.

HF Springe: Meyer, Stange – Pietak (9/4), Kastening (5), Bosy (3), Deutsch (2), Schüttemeyer (1), Hinz (1), Brand, Borgmann, Karpstein, Fauteck, Gorpishin, Reese.jab



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