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Cliff und Peggy Wahl verlassen RFV Springe nach elf Jahren

SPRINGE. Sie waren elf Jahre lang die Gesichter beim Reit- und Fahrverein Springe – das Ehepaar Cliff und Peggy Wahl, ihres Zeichens Betriebsleiter und geprüfte Pferdewirtin. Eine langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit geht nun nach über einem Jahrzehnt zu Ende.

Autor:

Dieter Gömann
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Sie zeichneten für die Basisarbeit auf der Reitanlage an der Harmsmühlenstraße wie auch den Schulungsbetrieb verantwortlich. Nun strebt das Ehepaar Wahl neue Herausforderungen an, doch „dazu kann ich mich im Detail noch nicht äußern“, erklärt Cliff Wahl. „Wir werden weiterhin in denselben Berufszweigen vertreten sein wie bisher in Springe, allerdings in großer Entfernung zur Deisterstadt. Die Auflösung des bestehenden Arbeitsvertrages ist vereinbart.“

Neben seiner Tätigkeit als Betriebsleiter hat Wahl den Mitgliedern wie auch auswärtigen Reitsportlerinnen und Reitsportlern Unterricht in der Dressur erteilt. Seine Frau Peggy war für den Schulunterricht mit nahezu 60 Kindern und Jugendlichen verantwortlich. Und das auch unvermindert in einer Zeit, in der sie aufgrund einer komplizierten Knöchel- und Fußverletzung mit Operationen nur eingeschränkt tätig sein konnte.

Der RFV-Vorsitzende Stephan Pries beschreibt Cliff Wahls Aufgabenbereich. Dabei sei es im Wesentlichen darum gegangen, die gesamte Vereinsanlage in Schuss zu halten – die Außenplätze neben Abreiteplatz und Turnierplatz in täglichen Abläufen zu schleppen und zu wässern wie auch die Futterbeschaffung für die Pferde in den 47 ausgelasteten Boxen von Vereinsmitgliedern wie auch den Schulpferden zu organisieren. „An den Vormittagen war er vornehmlich mit den Aufgaben als Betriebsleiter ausgefüllt, obendrein kümmerte er sich um seine eigenen Pferde. Nachmittags gab er dann Unterricht in der Dressur“, berichtet Pries.

Über Peggy Wahl wusste der Vorsitzende zu berichten, dass sie als gelernte Pferdefachfrau bis zu 60 Reitschüler im Unterricht hatte. Sie habe sich um die vereinseigenen Schulpferde gekümmert und zwei Stunden täglich den Weideservice verantwortet. „Doch in jüngster Vergangenheit wurde ihre Tätigkeit aufgrund gesundheitlicher Probleme um einiges schwieriger“, sagt Pries.

Daraufhin hätten Gespräche mit dem Ehepaar Wahl dazu geführt, die Zusammenarbeit im beidseitigen Einvernehmen zu beenden. Gestern hatten die gebürtigen Hessen ihren letzten Arbeitstag. Für die Übernahme ihrer vielfältigen Aufgaben hat der Verein kurzfristig in den eigenen Reihen Übergangslösungen gefunden.

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