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Hätten sie nur ein Tor mehr geschossen, wären die Bezirksliga-Frauen Meister / Heute Relegationsstart

Chancenverwertung kostet Nettelrede den Titel

Fußball (jab). Knapper kann man den Titel nicht verpassen: Nach 20 Spieltagen haben die Frauen des TSV Nettelrede in der Bezirksliga 49 Punkte auf dem Konto und eine Tordifferenz von 47 – genau wie der SC Inter Holzhausen. Der SC hat allerdings drei Tore mehr erzielt und steigt deshalb als Meister in die Landesliga auf. Nettelrede muss in die Relegation. Schon heute (19 Uhr) gastiert die Elf von Trainer Werner Schwekendiek beim Vizemeister der Parallelstaffel, TuS Schwüblingsen. Dritter Relegationsteilnehmer ist der Landesliga-Zehnte TSV Havelse II, der zunächst spielfrei ist.

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6:2 (3:1) gewann Nettelrede zum Abschluss beim Tabellendritten TSV Krankenhagen. Doch das reichte nicht, weil Holzhausen parallel 4:1 gegen Deckbergen gewann. Ein eigener Treffer mehr oder ein Gegentor weniger und Nettelrede wäre Meister gewesen. „Die Enttäuschung ist bei mir am größten, denn ich habe mein Ziel verfehlt“, sagt Trainer Schwekendiek. Die Mannschaft dagegen habe nach Bekanntwerden des Holzhausener Ergebnisses nur kurz getrauert und gleich den Kopf wieder hochgenommen. „Wenn wir in Schwüblingsen halbwegs so motiviert ins Spiel gehen wie in Krankenhagen, geht da was“, so Schwekendiek.

Zerrissen habe sich seine Elf in Krankenhagen, so Schwekendiek, der sich auch über die Unterstützung von knapp 50 mitgereisten Fans freute. Schon nach sieben Minuten gelang Anna-Lena Oltrogge die Führung, die sie nach einer halben Stunde ausbaute. Henrike Sustrath sorgte per Foulelfmeter für das 3:0 (37.), ehe Krankenhagen verkürzte (39.). Nora Köhler (63.), Sustrath (68.) und Elisa Wente (70.) trafen nach der Pause, Krankenhagen erzielte zwischendurch das 2:4 (65.).

Bei beiden Gegentoren sah die Abwehr nicht gut aus und auch der Angriff ließ noch etliche gute Chancen aus – so wie während der gesamten Serie. Das fehlende Tor zum Titel haben die Nettelrederinnen also nicht in Krankenhagen zu schießen versäumt: „Wir haben insgesamt zu wenig Tore geschossen. Dass man hinten dann mal einen reinkriegt, ist völlig normal“, so Schwekendiek.

In Schwüblingsen muss er heute auf Torjägerin Oltrogge verzichten, die sich in Krankenhagen eine Knöchelprellung zuzog. Kira Kröger und Nicole Tschirch müssen lange arbeiten, ob sie rechtzeitig zum Anpfiff da sind, ist noch offen. Gewinnen die Nettelrederinnen in Schwüblingsen oder spielen Remis, haben sie am 17. Juni Heimrecht gegen Havelse II. Verlieren sie, kommt der Landesligist am 13. Juni.

TSV Nettelrede: Moldenhauer – Wempe, Gaßmann, Kröger – Holz, E. Wente, N. Tschirch, H. Sustrath – Oltrogge, Köhler, J. Tschirch (42. I. Wente).



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