weather-image
28°
HF-Coach und TSV Burgdorf dementieren Wechselgerüchte / Zu wenig Trainererfahrung für Bundesliga

„Boulevard-Geschwätz“ – Laki bleibt Springer

Handball (jab). Sven Lakenmacher leistet gute Arbeit als Spielertrainer bei den HF Springe in der Regionalliga, keine Frage. Aber ist er schon reif für die Bundesliga? Die Frage geistert derzeit durch die Handballszene, denn das Gerücht geht um, dass „Laki“ Nachfolger von Frank Carstens bei der TSV Burgdorf werden soll. Carstens wechselt bekanntlich nach der Saison zum SC Magdeburg.

Will seine Arbeit in Springe fortsetzen: Sven Lakenmacher.

„Von dem Gerücht habe ich auch gehört“, sagt Lakenmacher, „ich habe damit nix zu tun.“ Der Ex-Nationalspieler verweist auf seine geringe Erfahrung als Coach: „Ich war zwar jahrelang Jugendtrainer in Hildesheim, aber Springe ist meine erste Station im Herrenbereich“, sagt er. „Sollte Burgdorf Interesse haben – schön und gut. Aber ich glaube nicht.“

Der 38-Jährige glaubt offenbar richtig. „Lakenmacher ist ein erfahrener Spieler und hat einige Erfolge vorzuweisen“, sagt TSV-Pressesprecher Holger Staab. „Aber als Trainer ist er unerfahren, es wäre nicht sinnvoll, ihn für die Bundesliga zu verpflichten.“ Das Gerücht, dass sein Klub ein Interesse an Lakenmachers Verpflichtung hätte, tut Staab als „Boulevard-Geschwätz“ ab.

Dass er Interesse hat, später einmal eine höherklassige Mannschaft zu trainieren, verhehlt Lakenmacher nicht. „Aber erstmal möchte ich meine Arbeit in Springe machen, das macht viel Spaß.“ So viel Spaß, dass er seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag bei den HF auf jeden Fall verlängern will, wie er auf NDZ-Anfrage bestätigt.

Nach etwas mehr als der Hälfte der Saison stehen die HF auf Tabellenplatz vier mit fünf Zählern Rückstand auf Spitzenreiter Aschersleben. Gut möglich also, dass die Springer schon in der kommenden Saison eine Liga höher spielen. Zum ersten Heimspiel des Jahres empfangen sie am kommenden Sonnabend (18 Uhr) die HG Köthen.

Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare