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Bonusspiel für den FC Eldagsen gegen den Spitzenreiter

ELDAGSEN. Drei Spiele hat Fußball-Landesligist FC Eldagsen unter der Regie von Trainer Jens Möbes bestritten – Sebastian Mende kam dabei auf drei verschiedenen Positionen zum Einsatz. Gut möglich, dass er im Heimspiel gegen Spitzenreiter TuS Sulingen (Sonnabend, 16 Uhr) wieder eine andere Aufgabe bekommt.

Sebastian Mende (l.) spielte unter Michael Wehmann als Außenverteidiger – Jens Möbes sieht ihn eher auf der Sechserposition. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Für Möbes ist Mende, der zuletzt gegen Ramlingen wieder auf der rechten Seite verteidigte, eigentlich für die Sechserposition prädestiniert. „Ich spiele da auch gerne“, sagt der 28-Jährige, „aber es geht in erster Linie darum, dass ich da spiele, wo ich der Mannschaft am meisten helfe.“ Eine solche Einstellung wünscht sich jeder Trainer. Dass er zudem Biss hat, bewies Mende auch am Mittwoch gegen Ramlingen: Nach einer halben Stunde hatte er einen Schlag auf die Nase bekommen, die minutenlang nicht aufhörte zu bluten – mit Tamponage in den Nasenlöchern spielte er trotzdem durch.

Auch gegen Sulingen werden die Eldagsener wieder alles geben müssen, um mithalten zu können. „Im Hinspiel war das der stärkste Gegner, den wir in dieser Saison hatten“, sagt Mende, „die haben individuell noch mehr Qualität als Ramlingen, spielen aber auch als Mannschaft gut nach vorne. Wir haben aber gezeigt, dass wir defensiv gut stehen können.“

Nur muss Möbes das Team erneut umbauen. Neben Urlauber André Gehrke fehlt mit Tolga Nemnezi, der gegen Ramlingen Gelb-Rot sah, ein weiterer Sechser. Elias und Till Engelhardt haben sich in der Partie verletzt – Einsatz fraglich. „Aber wir nehmen die Herausforderung an – ich werde schon elf Spieler auf den Platz bekommen. Im Zweifel stelle ich Chris Marx auf“, sagt Möbes. Sein Co-Trainer hatte seine aktive Karriere in der Hinrunde eigentlich beendet. Auch Jan Flügge könnte nach seinem Kreuzbandriss eine Option sein.

Die Partie am Sonnabend sieht Möbes ohnehin als Bonusspiel. „Wichtig sind die Spiele gegen die Teams von unten“, sagt der Coach, der sicher ist, dass seine Elf den Klassenerhalt packt: „Es sind noch 21 Punkte zu vergeben. Wenn wir noch sechs oder sieben holen, sollte es reichen – das schaffen wir.“

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