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Blume fehlt dem SV Altenhagen an allen Ecken und Enden

SPRINGE/BAD MÜNDER. Was war denn da los? Die Tischtennis-Herren des SV Altenhagen haben in der Bezirksliga 3 für einen Paukenschlag gesorgt – in negativer Hinsicht. Nach der völlig unerwarteten 7:9-Pleite beim bis dato punktlosen Schlusslicht TTC Arpke schwebt der SVA plötzlich selbst in Abstiegsgefahr.

Philip Knopp und Kevin Scherer (hinten) feierten mit dem SV Altenhagen II zwei Siege. Foto: Bertram

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Klaus Ritterbusch Reporter

„Das ist richtig dumm gelaufen. Zum einen war Friedrich Blume beruflich verhindert und fehlte an allen Ecken und Enden. Zum anderen hat bis auf unseren starken Ersatzmann Stefan Jentzsch niemand seine Bestform abrufen können“, berichtete Altenhagens Mannschaftsführer Kolja Abendroth. Nach einem 2:5-Rückstand glich Altenhagen zum 6:6 aus, doch dann langte es nur noch zu einem weiteren Spielgewinn. Im Schlussdoppel hatten Martin Emrich und Helge Rösner das Unentschieden auf dem Schläger. Das Duo ließ jedoch eine 2:0-Satzführung ungenutzt, und zog im Entscheidungssatz unglücklich mit 12:14 den Kürzeren. Zuvor hatte bereits Kolja Abendroth mit 10:12 im fünften Durchgang verloren.

Besser machte es Altenhagens Reserve in der 1. Bezirksklasse 6 bei den Heimsiegen gegen Helga Hannover II (9:4) und den Nachbarn Concordia Alvesrode (9:2). „In beiden Spielen haben wir davon profitiert, dass die Gegner große Personalsorgen hatten“, erklärte SVA-Kapitän Kevin Scherer. Alvesrode klagte dabei über doppeltes Pech: Sven Könecke musste aufgrund einer Handverletzung seine Partien kampflos abgeben, und Bruder Björn war gar nicht erst dabei – der VfV-Spitzenspieler hatte sich am Tag vor dem Spiel einen Bänderriss zugezogen. Im Kellerderby dieser Staffel setzte sich der FC Bennigsen III mit 9:5 beim Schlusslicht SG Lüdersen durch. Nach einem 1:8-Rückstand kämpfte sich die SG noch auf 5:8 heran, dann machte David Hoffmann durch einen glatten Dreisatzsieg gegen Yannick Maiworm endgültig den Sack zu.

In der Damen-Bezirksoberliga holte der TSV Hachmühlen beim favorisierten Tabellendritten TuS Hasede ein respektables 7:7. Maßgeblich am Punktgewinn war Ulrike Markwirth beteiligt. Die TSV-Frontfrau gewann all ihre drei Einzel. Auch Annika Söffker und Ina Mogalle-Tschöpe überzeugten mit jeweils zwei Einzelerfolgen.

Nichts anbrennen ließ der Herbstmeister TSV Nettelrede im letzten Vorrundenspiel der Bezirksliga 2. Beim Achten TSC Fischbeck sprang ein ungefährdeter 8:2-Triumph heraus. Nur Annika Kruppe und Petra Ludwig-Morell patzten. „Unser Sieg ging völlig in Ordnung, er fiel aber angesichts unserer drei Fünfsatzerfolge etwas zu deutlich aus“, sagte TSV-Teamchefin Annika Kruppe.



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