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Bison-Herren basteln am Kader für die kommende Saison

Sie sind eine Turniermannschaft, die Rollhockey-Herren des SC Bison Calenberg. In der abgelaufenen Bundesligasaison haben sie als Achter gerade so die Playoffs erreicht – in der Sommerpause haben sie schon drei Turniere gewonnen: In Leipzig, im französischen Roubaix und zuletzt das Darmstädter Heinerfestturnier.

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Dabei setzten die Bisons sich auch gegen Teams aus Spanien, Italien und Portugal durch – dort hat Rollhockey einen deutlich höheren Stellenwert als in Deutschland. „Ich bin sehr stolz, dass alle den unbedingten Willen hatten, jedes Spiel zu gewinnen. Das sind gute Zeichen für die nächste Saison“, sagt SCBC-Kapitän Milan Brandt.

Der war neben Leif und Reik Johansson der einzige Eldagsener, der bei allen Turnieren dabei war. Aufgefüllt wurde das Bison-Team immer wieder mit Gastspielern, die kurzfristig, wie Jonas Schädli und Simon Brand, sogar aus der Schweiz angereist waren, um in Darmstadt auszuhelfen.

„Alle haben Ambitionen, mal Calenberger zu werden“, sagt der SCBC-Vorsitzende Klaus Johansson. Zur kommenden Saison wird das allerdings noch nichts – jedenfalls nicht mit den Schweizern. „Bis jetzt ist das alles nur Turniergequassel“, sagt Johansson. So gut wie fix ist dagegen der Wechsel von Marvin Stoffel von der TSG Darmstadt, der beim Heinerfestturnier ebenfalls dabei war. Er soll Sebastian Haas ersetzen, der zu seinem Heimatverein RESG Walsum zurückkehrt. „Wenn er richtig fit ist, hat er das Zeug dazu“, sagt Brandt.

Mit Manuel Bässler aus Celle und wohl auch Jan Dobbratz, dem Bruder von Bison-Damenspielerin Lisa, vom TuS Düsseldorf-Nord kommen zudem zwei 16-jährige Talente. Zerschlagen hat sich dagegen die Rückkehr von Joey und Rico van den Dungen – sie haben Johansson offenbar einmal zu oft vertröstet, „also habe ich ihnen abgesagt“, so der Bison-Vorsitzende. Routinier Mateus Luther will dagegen noch einmal voll mitziehen.

Mit Sven Kirnig und Dennis Kuczynski aus Celle sind am Ende der vorigen Saison schon zwei Spieler zu den Bisons gestoßen. Mit den weiteren Neuen ist der Kader damit deutlich breiter aufgestellt als im vorigen Jahr. Mehr als der achte Platz sei aber auch in der kommenden Spielzeit nicht das Ziel, sagt Johansson.

Brandt ist etwas optimistischer: „Ich will Sechster werden und wieder in den Europapokal einziehen“, sagt er. Dafür müsse sich sein Team spielerisch aber deutlich steigern. „Wir haben in der letzten Saison nur drauflos gespielt, ohne richtiges System.“ Das will er jezt gemeinsam mit Trainer Jörg Kuley ändern. Erst in vier Wochen starten die Bisons allerdings in die Vorbereitung – die Saison beginnt Mitte September.



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