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Bison-Damen hoffen auf Remscheid-Wochen

ELDAGSEN. „Wir wollen die Iserlohn-Wochen nicht fortsetzen, darauf haben wir erst mal keinen Bock mehr“, sagt Coach Steffen Leitmann. Die Bisons wollen lieber die Remscheid-Wochen starten.

Die Bison-Damen um Britt-Stina Brandt (l.) wollen Meister Iserlohn um Katharina Neubert im Halbfinale aus dem Weg gehen. Dafür muss am Sonnabend ein Sieg gegen Remscheid her. Fotos: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Drei Mal in den vergangenen vier Wochen haben die Rollhockey-Damen des SC Bison Calenberg gegen Meister ERG Iserlohn gespielt – und drei Mal verloren. Kassieren sie auch im letzten Spiel der Punktrunde am Sonnabend (15.30 Uhr, Eldagsen) im Heimspiel gegen die IGR Remscheid eine Niederlage, geht es am nächsten Wochenende im ersten Playoff-Halbfinale schon wieder gegen ERGI.

Es darf gerechnet werden: Iserlohn geht mit 36 Punkten definitiv als Spitzenreiter in die Playoffs und trifft dort auf den Tabellenvierten. Das sind derzeit die Bisons mit 20 Zählern. Remscheid (22) ist derzeit Dritter vor dem RSC Cronenberg (21). Schon ein Punkt – den gibt es bei einer Niederlage nach Verlängerung – würde dem SCBC genügen, um an Cronenberg vorbeizuziehen, denn den direkten Vergleich gegen den RSC haben sie gewonnen. Als Dritte hätten sie im ersten Playoff-Spiel Heimrecht, müssten im zweiten und möglicherweise entscheidenden dritten Spiel aber auswärts antreten. Den zweiten Platz – und damit das Heimrecht in den entscheidenden Spielen – erobern die Eldagsenerinnen nur mit einem Sieg nach der regulären Spielzeit.

„Wir sind ganz guter Dinge“, sagt Bison-Kapitänin Britt-Stina Brandt. Weil die Playoffs ohnehin schon sicher sind, „können wir locker ins Spiel gehen. Immer, wenn wir uns Druck gemacht haben, sind die Spiele in die Hose gegangen“, sagt sie. Und: „Wenn wir Meister werden wollen, müssen wir Iserlohn eh’ schlagen, ob im Halbfinale oder im Finale.“

Das größte Problem der Bisons in dieser Saison ist die Chancenverwertung, „die ist wirklich furchtbar“, sagt Brandt. Torjägerin Anna Hartje ist körperlich zwar topfit, kann in Hamburg, wo sie studiert, aber nicht auf Rollschuhen und mit Hockeyschläger trainieren. Emma Schulze vertritt sie bislang zwar gut, kann die großen Fußstapfen aber nicht ganz ausfüllen.

Gegen Remscheid wird es wieder schwer mit dem Toreschießen. „Die stehen immer sehr eng vor dem Tor“, sagt Brandt. Und Leitmann ergänzt: „Remscheid ist auf Konter aus, die werden das Spiel nicht machen.“ Mit Carolin Reinert sitzt bei den Gästen zudem die Nationaltorhüterin zwischen den Pfosten, „da wird es noch mal schwieriger, die Torchancen zu nutzen“, sagt Leitmann.



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