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Bilanz der Tischtennis-Saison aus heimischer Sicht

BAD MÜNDER/BENNIGSEN. Nach der Saison ist vor der Saison – wenn da nicht noch am ersten Mai-Wochenende die Relegation zum Aufstieg in die verschiedenen höheren Spielklassen wie auch die Relegation gegen den Abstieg aus den bisherigen Spielklassen auf dem Programm ständen.

Ein Sextett strahlt um die Wette und hat sich auf originelle Weise zum Mannschaftsfoto ablichten lassen: die 1. Herrenmannschaft des TSV Eintracht Nienstedt, die die Meisterschaft in der 1. Bezirksklasse errungen hat und in die Bezirksliga aufgestieg

Autor:

DIETER GÖMANN

So gesehen kann unter diesem Aspekt die Bilanz der Tischtennis-Saison aus heimischer Sicht vorgenommen werden. Dabei lagen Licht und Schatten auch diesmal wieder dicht beieinander. Manche Entscheidungen sind gar erst am letzten Punktspieltag gefallen. Da erfüllten sich die Wünsche nach oben, wie aber auch Trauer einkehrte, das Saisonziel verpasst zu haben.Und nicht immer waren Betroffene selbst daran beteiligt, weil sie ihr letztes Punktspiel im Vergleich zur Staffelkonkurrenz bereits absolviert hatten.

Herren: In der Landesliga musste die Spvgg. Hüpede-Oerie in den sauren Apfel des Abstiegs beißen. Das Team um Mannschaftsführer Horst Dangers kämpfte im Heimspiel gegen den TSV Todenmann-Rinteln vier Stunden lang, um am Ende mit 6:9 gegen die punktgleichen Gäste den Kürzeren gezogen zu haben.

„Bereits zum vierten Mal sind wir nicht dringeblieben. Nach dem tollen Start ist das echt schade. Nun geht es eben in der Bezirksoberliga weiter – aber das zum Glück erst in ein paar Monaten. Dann ist der Abstieg bereits verdrängt“, so Dangers. Mit ausschlaggebend für den negativen Verlauf der Rückrunde war das Fehlen von Carsten Klingebiel, das durch die Ersatzspieler nicht zu kompensieren war.

In der Bezirksoberliga Nord verspielte Aufsteiger FC Bennigsen im letzten Punktspiel mit der 3:9-Niederlage gegen SV Arminia Hannover den zweiten Platz und damit die Teilnahme an der Relegation zum Aufstieg in die Landesliga. „Für uns ist das kein Beinbruch. Arminia war halt einen Tuck stärker. Wir haben eine überaus ordentliche Saison gespielt. Viel wichtiger ist, dass unsere zweite und dritte Mannschaft aufgestiegen sind“, so Abteilungsleiter Robin Hrassnigg.

Im Tabellenkeller erwischte es den SV Altenhagen, am letzten Spieltag vom siebten Tabellenplatz auf den achten und zugleich Relegationsplatz abgerutscht zu sein. Der Konkurrent TuS Bothfeld gewann seine beiden letzten Begegnungen. Überraschend auch gegen den bereits feststehenden Meister TTV 2015 Seelze II. In der Relegation trifft Altenhagen am ersten Mai-Wochenende an eigenen Tischen auf die Vizemeister der Bezirksligen Hannover 96 III und SC Uchte.

In der Bezirksliga muss die TuSpo Bad Münder trotz eines 9:3-Sieges gegenTuS Germania Hohnhorst gleichfalls in die Abstiegsrelegation gehen, weil die SG Rodenberg mit ihrem 9:1-Sieg gegen den bereits als Absteiger feststehenden TSV Schwalbe Tündern IV die Badestädter noch überholte.

In der 1. Bezirksklasse 3 feierte der TSV Eintracht Nienstedt die Meisterschaft und den Aufstieg in die Bezirksliga. „Das war uns schon einmal vor zehn Jahren gelungen, doch ging es nach einem Jahr wieder runter“, erinnert sich Christian Busse, der zusammen mit seinem Bruder Andreas das TT-Einmal-Eins bei der langjährigen Abteilungsleiterin Gisela Börger erlernt hatte. „Noch heute beaufsichtigt sie mit 85 Jahren das Jugendtraining.“

In der Bezirksklasse 6 errang der FC Bennigsen II die Meisterschaft und den Aufstieg in die Bezirksliga. Da möchte auch der VfV Concordia Alvesrode hin. Als Vizemeister wartet auf das Team um Helge Flügge die Aufstiegsrelegation.

Die Bennigser brachten das Kunststück fertig, in der Rückrunde 17 (!) Spieler im Einzel aufzubieten – dieselbe Anzahl von Doppelpaarungen standen gleichfalls zu Buche.

In der 2. Bezirksklasse 5 verspielte der TSV Hachmühlen mit der 7:9-Niederlage gegen die TuSpo Bad Münder III am letzten Spieltag den zweiten Tabellenplatz und musste für die Aufstiegsrelegation den TSV Schwalbe Tündern V an sich vorbeiziehen lassen.

In der 2. Bezirksklasse 12 hat der FC Bennigsen III die Meisterschaft errungen und spielt in der nächsten Saison in der 1. Bezirksklasse. Absteigen müssen der TSV Gestorf und der TTC Holtensen.

Damen: In der Bezirksoberliga hat der TSV Hachmühlen nach einem erfolgreichen Endspurt den Relegationsplatz und belegte am Ende den sechsten Platz. Die aus der Jugendmannschaft ausscheidenden Lisa Markwirth und Annika Söffker wird es freuen, die für Sandra Schalnat und Christina Weide aufrücken werden.

In der Bezirksliga 2 musste die TuSpo Bad Münder zuschauen, wie der TSV Nettelrede im letzten Punktspiel mit dem 8:5-Sieg gegen TTC Wölpinghausen noch an den Badestädterinnen vorbeigezogen ist und die Saison auf dem zweiten Tabellenplatz und der Teilnahme an der Aufstiegsrelegation abschloss.

Absteigen müssen der TSV Hachmühlen II und der FC Flegessen-Hasperde. Das Team um Mannschaftsführerin Ulrike Kuessner muss nach Jahren den Weg in die Bezirksklasse antreten.

In der Bezirksliga 3 belegte Aufsteiger FC Bennigsen den achten Tabellenplatz. Das Team muss in der Abstiegsrelegation versuchen, mit einem erfolgreichen Abschneiden den Klassenerhalt zu schaffen.

In der Bezirksklasse 3 errang das Team der TuSpo Bad Münder II die Meisterschaft und spielt im nächsten Spieljahr zusammen mit der 1. Damen in der Bezirksliga.

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