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Relegations-Gastgeber HC Elbflorenz hat potente Sponsoren und bald eine eigene Halle

Beste Voraussetzungen

Springe. Zwei Wochen nach dem Ende der Punktspiele steigen am kommenden Sonnabend für drei Handballmannschaften die wichtigsten Spiele der Saison: In Dresden spielen die HF Springe, HC Elbflorenz und Eintracht Hagen um zwei freie Plätze in der 2. Liga. Die NDZ stellt vorab die Gegner vor. Heute: Gastgeber HCE.

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Erst 2006 wurde der Verein gegründet und startete seinerzeit mit dem Spielrecht das HC Sachsen in der Oberliga. 2012 gelang der Aufstieg in die 3. Liga, wo Elbflorenz in seinen ersten beiden Spielzeiten in der Oststaffel die Plätze zehn und fünf belegte. Gründungsziel 2006 war es, „Handball als eine der großen Sportarten in Dresden zu etablieren und für ein breites Publikum interessant zu machen“, wie es auf der Homepage des Clubs heißt.

Spätestens in der kommenden Saison soll der Aufstieg gelingen, vier Hochkaräter mit Erst -und Zweitliga-Erfahrung haben die Dresdner dafür schon verpflichtet. Gelingt der Aufstieg schon am Sonnabend, soll der Etat für die kommende Saison bei knapp einer Million Euro liegen, wie die Dresdner Ausgabe der Bild-Zeitung berichtet. Zum Vergleich: Die HF Springe planen in der 2. Liga – offiziell – mit etwas mehr als der Hälfte.

Dass der HCE Großes vorhat, beweist auch die Tatsache, dass Präsident und Hauptsponsor Uwe Saegeling bis 2017 eine eigene, bundesligataugliche Halle mit 3000 Plätzen bauen will. Derzeit spielt die Mannschaft von Trainer Peter Pysall in der EnergieverbundArena, die auch Eishockey-Zweitligist Dresdner Eislöwen beheimatet. Sie bietet regulär 600 Zuschauern Platz, mit Zusatztribünen knapp 1000.

Die Voraussetzungen stimmen in Dresden, nur sportlich haben sie es noch nicht geschafft. Statistisch gesehen sind sie in der Dreierrunde der Außenseiter: Sie haben die wenigsten Punkte geholt, die wenigsten Tore geworfen, aber die meisten kassiert. Zu Hause haben die Dresdner allerdings nur zweimal verloren.

Eine Kontermannschaft ist der HCE nicht: Toptorjäger sind die Rückraumspieler Alexander Matschos (113), Gabriel de Santis (106) und Matthias Rudow (92) sowie Kreisläufer Rico Göde (113).



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