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Bessere Stimmung durch Dominanz

Springe. Es ist schon kurios: Mit erst sechs Minuspunkten sind die Handballfreunde Springe souveräner Zweiter der 3. Liga Nord, im Vergleich aller Staffeln zählen sie damit zu den fünf besten Drittligisten Deutschlands. Die einzigen Niederlagen kassierten die Springer gegen Wilhelmshaven, das einzige verlustpunktfreie Team in den ersten drei Ligen in Deutschland. So richtig zufrieden scheint bei den HF aber keiner zu sein, obwohl sie zuletzt zweimal in Folge gewannen. Das könnte sich ändern, „wenn wir zuhause mal wieder eine Partie von der 1. bis zur 60. Minute dominieren könnten“, sagt Trainer Sven Lakenmacher vor dem Heimspiel am heutigen Sonnabend (18 Uhr) gegen den OHV Aurich.

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Das fordert auch Manager Dennis Melching: „Es ist überhaupt nicht unser Anspruch, dass wir in den Spielen immer zwei Gesichter zeigen“, sagt er. Bei der Niederlage gegen Wilhelmshaven waren die HF im ersten Durchgang von der Rolle gewesen, bei den Siegen in Kiel und gegen Achim/Baden bauten sie nach der Pause jeweils stark ab. Woran es liegt? „Wir sind alle ratlos“, sagt Melching.

„Die Stimmung in der Mannschaft ist nicht so gelöst, wie sie bei dem Tabellenstand sein könnte“, bestätigt Kapitän Daniel Deutsch. Seine Erklärung: „Wir sind alle davon ausgegangen, dass wir Wilhelmshaven schlagen und wieder dran sind“, sagt er. Der Rückschlag sei nicht so leicht zu verdauen, „ich sehe uns aber auf dem Weg heraus aus dem Tief“, so Deutsch. In Kiel sei es schon eine starke halbe Stunde gewesen, gegen Aurich 40 Minuten – und gegen Aurich 60?

Es könnte nicht schaden. Zum Einen, um die zuletzt unzufriedenen Zuschauer zu versöhnen. Zum Anderen geht es für einige Spieler auch um Verträge für die kommende Saison. „Die Gespräche laufen“, sagt Melching, der weiß, dass der breite Kader mit vielen Wechselmöglichkeiten auch für Unsicherheit auf der Platte sorgt, „aber nach fast zwei Dritteln der Saison sollten die Einspielprobleme behoben sein“.

Deutsch weiß, dass die Mannschaft besser spielen kann als zuletzt. Er will aber nicht so weit gehen, sich über den letztlich deutlichen 33:26-Sieg gegen Achim zu ärgern. „Es geht beides“, sagt er, „mehr wollen, und sich über zwei Punkte freuen.“jab



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