weather-image
30°
Rechtsaußen der HF Springe steigt nach viermonatiger Verletzungspause ins Training ein

Bergmanns Leidenszeit nähert sich dem Ende

Handball (jab). Am 8. August bestritt Thomas Bergmann im Test gegen Eintracht Hildesheim sein erstes Spiel für die HF Springe – bis heute war es auch sein letztes. Wegen eines Knorpelschadens im Knöchel musste er seither pausieren, im neuen Jahr will er aber wieder angreifen. „Am 4. Januar steige ich wieder ins Mannschaftstraining ein“, sagt der 21-Jährige, der hofft, beim Rückrundenauftakt in der 3. Liga Nord gegen die SG Flensburg-Handewitt II endlich sein erstes Pflichtspiel für die Springer bestreiten zu können.

270_008_4429923_spo_bergmann.jpg

Wie Jannis Fauteck ist Bergmann mit einem Zweitspielrecht für die HF ausgestattet, sein Hauptverein ist Bundesligist TSV Burgdorf. Dort ist der Rechtsaußen schon wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, „aber nur leicht, noch ohne Körperkontakt“, sagt er.

Er war beim Spiel in Hildesheim seinem Gegenspieler auf den Fuß getreten und dabei umgeknickt. „Ich habe erst noch weitergespielt, weil ich dachte, es sei nicht so schlimm“, erinnert er sich. Die genaue Untersuchung brachte dann aber die bittere Erkenntnis: Knorpelschaden. Die Ärzte hatten zunächst Hoffnung, dass die Verletzung von alleine ausheilt, erst nach vier Wochen wurde Bergmann operiert. Es folgten sechs Wochen Reha in Hamburg, nur an den Wochenenden war er zu Hause, wann immer es ging, schaute er bei den Heimspielen der HF zu.

Mit Trainer Sven Lakenmacher war Bergmann, der als 14-Jähriger von Soltau aus in die Jugend der SG Magdeburg wechselte, während seiner Zwangspause in ständigem Kontakt. Auch mit Fabian Hinz, der wie Bergmann in Burgdorf wohnt, traf er sich öfter.

Dennoch war es eine frustrierende Zeit, „zumal ich schon die Hinrunde der letzten Saison wegen eines Kahnbeinbruchs verpasst hatte“, sagt Bergmann, der in diesem Jahr ausschließlich Handball spielt. Seinen Zivildienst konnte er wegen der Verletzung nicht antreten, ob er ihn nach Abschaffung der Wehrpflicht noch nachholen muss, ist noch nicht klar. Vorerst kann er sich also ganz auf den Sport konzentrieren. Viel Krafttraining hat er zuletzt gemacht, jetzt arbeitet er an der Ausdauer.

Am 8. Januar treten die Springer im Achtelfinale des HVN-Pokals bei Verbandsligist MTV Eyendorf an. „Da werde ich wohl noch nicht dabei sein“, sagt Bergmann. Danach will er aber so schnell und so viel wie möglich spielen. Erfolgreich natürlich, „wir wollen schließlich Meister werden“.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare