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Bennigsen mit einem Bein in der Landesliga

SPRINGE/BAD MÜNDER. Das Tor zur Landesliga steht weit offen. Nach den klaren Siegen beim SSV Langenhagen (9:2) und gegen den Nachbarn SpVg Hüpede-Oerie (9:3) sind die Tischtennis-Herren des FC Bennigsen dem Titelgewinn in der Bezirksoberliga einen großen Schritt näher gekommen.

Die Bennigser mit den Spitzenspielern Holger Pfeiffer (r.) und Daniel Martin lassen in Langenhagen und gegen Hüpede nichts anbrennen. Foto: Bertram

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Klaus Ritterbusch Reporter

„Zumindest Platz zwei ist eingetütet. Da brennt nichts mehr an“, ist sich FCB-Spartenleiter Robin Hrassnigg sicher. Rein rechnerisch kann Hüpede die Bennigser zwar noch überholen, dann müsste das Team um Frontmann Holger Pfeiffer jedoch in seinen drei Abschlusspartien noch dreimal patzen.

In Langenhagen gewann der völlig verdient, das Endresultat fiel aber angesichts der fünf Fünfsatzerfolge zu deutlich aus. Im Derby gegen Hüpede überragte (wie schon zuvor in Langenhagen) das Bennigser Spitzenpaarkreuz. Insgesamt holten Pfeiffer und Daniel Martin in beiden Spielen 10:0 Siege (acht Einzel und zwei Doppel).

Die TuSpo Bad Münder steht nach den beiden Heimniederlagen gegen VfL Hameln (7:9) und TSV Algesdorf III (5:9) als Absteiger aus der Bezirksliga 2 so gut wie fest. Gegen den Spitzenreiter VfL Hameln überraschten die Münderaner zwar mit einer 4:1-Führung, konnten daraus aber kein Kapital schlagen. Jetzt müssten die Münderaner ihre drei restlichen Spiele gegen Rodenberg, Bergkrug und Fuhlen II gewinnen, um sich noch auf den Relegationsplatz zu retten. Den hätte Bad Münders Klassengefährte Eintracht Nienstedt mit einem Sieg bei der SG Rodenberg perfekt machen können, verlor aber deutlich mit 3:9. „Wir waren chancenlos, zumal wir im vorderen Paarkreuz diesmal nur einmal gepunktet haben“, so TSV-Spitzenspieler Christian Busse.

In der 1. Bezirksklasse 6 steht die SG Lüdersen nach der 2:9-Heimpleite gegen SV Altenhagen II nun auch rein rechnerisch als erster Absteiger fest.

Eine Entscheidung ist auch im Abstiegskampf der Damen-Bezirksliga 2 gefallen: Trotz des 8:6-Erfolges im Nachbarschaftsduell beim TSV Hachmühlen II muss die Reserve der TuSpo Bad Münder im kommenden Spieljahr wieder in der Bezirksklasse aufschlagen. Knackpunkt war am vergangenen Wochenende die 4:8-Niederlage in Fischbeck. Auch die TSV-Reserve hat nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt.

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