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Befreiungsschlag oder K.o.

Völksen/Nettelrede. Es könnte der große Befreiungsschlag werden – oder schon fast der K.o. im Oberliga-Abstiegskampf. Für die Fußballerinnen des SC Völksen und des SV Hastenbeck geht es im Kellerduell am Sonntag (15 Uhr) um alles. Völksens Trainer Cenap Korkmaz ist daher auch „sicher, dass es kein schönes Spiel wird, weil beide Mannschaften total nervös sind“.

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Vorteil Völksen: Die Gastgeberinnen gewannen vor zwei Wochen gegen den dritten Abstiegskandidaten SV Gifhorn 2:1. Beim Spitzenteam Limmer gab es am vorigen Wochenende zwar eine 0:7-Klatsche, aber auch Hastenbeck verlor deutlich: 1:7 in Bienrode, eine Mannschaft, die schon eher in die Kategorie „schlagbar“ fällt. „Ich denke, dass die Niederlage Hastenbeck eher verunsichert als zusätzlich motiviert“, so Korkmaz.

Was ihm Sorgen bereitet: Torhüterin Sandra Dahmen verdrehte sich in Limmer das Knie und fällt gegen ihren Ex-Klub aus. Weil das Knie noch geschwollen ist, gibt es noch keine genaue Diagnose. Sollte es der befürchtete Kreuzbandriss sein – es wäre der dritte – droht das Karriereende. So steht Franziska Kubitza vor ihrem Comeback im SCV-Tor. Daniela Korkmaz fällt wegen Problemen mit der Hüfte ebenfalls aus. Melike Dincer ist dafür wieder dabei, auch Winterzugang Lisa Seabrook steht vor ihrem Debüt.

„Wir müssen in so einem direkten Duell auf Sieg spielen“, sagt Korkmaz. „Wir wollen das Spiel in die Hand nehmen. Auch, weil wir vorne mehr Qualität haben als hinten.“ Um die Abwehr zu stabilisieren verzichtet er auf die Viererkette, Anja Schlegel wird Libero spielen. Im Hinspiel schaffte seine Elf allerdings mit Ach und Krach ein torloses Remis. „Da war Hastenbeck klar überlegen“, so der SCV-Coach. Damals war allerdings noch Maline Dahler beim SVH, die den Abstiegskonkurrenten in der Winterpause verlassen hat. „Sie war in der Hinrunde der Dreh- und Angelpunkt“, erinnert sich Korkmaz.

In der Bezirksliga hat der TSV Nettelrede den Titel nach dem unnötigen 0:1 in Lauenhagen abgehakt. „Jetzt ist die Mannschaft gefordert“, sagt Trainer Werner Schwekendiek vor dem morgigen Heimspiel (17 Uhr) gegen das sieglose Schlusslicht HSC BW Tündern. Neben den langfristigen Ausfällen muss Schwekendiek auch Kira Kröger, Christin Kruppki, Anjouli Eyfferth, Sabrina Muth und Nicole Tschirch ersetzen. Hilfe kommt aus der an diesem Wochenende spielfreien zweiten Mannschaft. „Wir waren schon in Lauenhagen dominant“, sagt Schwekendiek, „jetzt brauchen wir auch die Punkte.“



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