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6:1-Derbysieg gegen Bennigsen / Oros und Mertens mit Doppelpack

Befreiungsschlag des TSV Gestorf

Fußball (bef). „Wir können es ja doch noch.“ Thorsten Gottschalk, Trainer des TSV Gestorf, war nach dem 6:1-Derbyerfolg gegen den FC Bennigsen überglücklich. Durch diesen Sieg haben die Gestorfer die Rote Laterne wieder an Harenberg abgegeben. Es war ein Derby nach dem Geschmack der rund 100 Zuschauer. Das Spiel bot alles, was das Fußballer-Herz begehrt: Sieben Tore, packende Zweikämpfe und einen irren Spielverlauf.

Gestorfs Doppeltorschütze Sebastian Oros (M.) war oft nur durch

Die Gäste gingen früh durch Dominik Harting in Führung (15.) und hatten Gestorf zunächst im Griff. Doch dann folgte das, was Bennigsens Trainer Nico Freier später als „desolate Vorstellung“ bezeichnete. Innerhalb von fünf Minuten drehten die Gastgeber die Partie. Sven Mertens (32.), Sebastian Oros (35.) und Sven Dembski (37.) machten aus dem 0:1 ein 3:1. Den Schlusspunkt in Hälfte eins setzte wiederum Oros in der 45. Minute.

In der Pause hörte man lautes Geschrei aus der Kabine des FC Bennigsen, Freier stauchte seine Jungs ordentlich zusammen und forderte mehr Einsatz. Anfangs gelang das seinem Team auch, doch als Mertens im Strafraum zu Fall kam und Norman Schiering den fälligen Elfmeter verwandelte (57.) war das Spiel entschieden.

In der Folge wurde die Partie ruppiger. Es hagelte regelrecht gelbe Karten sechs für die Gäste, zwei für Gestorf. Den Schlusspunkt setzte Mertens mit dem 6:1 per Freistoß.

Gottschalk war hoch zufrieden: „Wir hatten anfangs Glück, doch sind zurückgekommen und haben verdient gewonnen. Das war eine super Mannschaftsleistung.“ Freier fand klare Worte: „Desolat! Wir haben gespielt wie ein Abstiegskandidat und müssen aufpassen, dass wir nicht unten reinrutschen.“

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