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Bähre fordert volle Konzentration

Bennigsen/Gestorf. Raphael Bähre ist um seinen Posten nicht zu beneiden. 36 Mal musste der Keeper des FC Bennigsen in den bisher neun Saisonspielen der Fußball-Kreisliga Hannover-Land schon hinter sich greifen, zuletzt sechs Mal im Derby bei seinem Ex-Klub TSV Gestorf. Vor der Partie am Sonntag (15 Uhr) bei der SG Ronnenberg mahnt er seine Vorderleute daher zu mehr Aufmerksamkeit: „Es müssen sich alle zusammenreißen. Man hat das Gefühl, die Jungs sind teilweise zu sehr mit sich selbst beschäftigt, machen sich zu viel Druck und können deshalb nicht 100 Prozent geben.“

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Dass es nicht einfach werden würde als Aufsteiger, war ihm vor der Saison klar: „Das sind natürlich viel stärkere Gegner als in der 1. Kreisklasse. Wir haben noch unsere Anpassungsprobleme, arbeiten aber gezielt daran, unser Defensivverhalten zu verbessern“, sagt er. Und: „Wenn alle mit nach hinten arbeiten und wir die ersten Minuten sicher stehen, bringt das ja auch Selbstvertrauen und wir können uns mehr nach vorne orientieren. Gegen Ronnenberg wird es schwer, aber wenn sich alle konzentrieren, sollten wir eine Chance haben.“

Der TSV Gestorf kann nach dem 6:2-Derbyerfolg ganz entspannt zum Tabellenzweiten TuS Seelze reisen. Eine schwere Aufgabe für die Elf von Trainer Peter Baron, der die Sache gelassen angeht: „Es hört sich komisch an, aber das Spiel wird einfacher als das Derby. Denn wir haben nichts zu verlieren.“ Sorge bereitet ihm allerdings sein Spielmacher Sven Mertens. Der Routinier, der gegen Bennigsen seine gute Form mit zwei Toren unterstrich, ist angeschlagen. „Die Leiste macht bei ihm Probleme. Wir wissen noch nicht, ob er am Sonntag spielen kann“, sagt Baron. Doch mit der Gelassenheit von acht Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz kann er auch das verkraften.fie

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