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Morgen früh kehrt FCS-Coach Diaz-Garcia aus der Karibik zurück

Aus dem Urlaub zur Aufstiegsfeier?

Springe. Noch badet Ricardo Diaz-Garcia in der Sonne der Dominikanischen Republik – morgen könnte er schon mit Bier geduscht werden. Wenn es gut läuft, ist der Trainer von Fußball-Kreisligist FC Springe rechtzeitig zum Anpfiff des letzten Heimspiels der Saison am morgigen Sonnabend gegen den TSV Barsinghausen II – wegen des letzten Bundesligaspieltags schon um 12.30 Uhr – am Platz. Gewinnt seine Elf, ist die Rückkehr in die Bezirksliga perfekt. Danach sah es vor seiner Abreise vor zwei Wochen noch nicht aus. Doch durch die Krise des TVJ Leveste und die eigenen sechs Punkte aus den zwei Spielen gegen Groß Munzel und zuletzt in Leveste sind die Springer nun plötzlich Titelkandidat Nummer 1.

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Geholt haben sie die Punkte mit Torwart Tobias Mittelgoeker als Interimscoach. „Ich ziehe meinen Hut vor ihm“, ließ Diaz-Garcia per „WhatsApp“ aus dem Urlaub verlauten. Weil er erst morgen früh um 7 Uhr in Düsseldorf landet, hat Mittelgoeker gegen Barsinghausen erneut das Sagen an der Seitenlinie. Er warnt vor zu großer Euphorie: „Bis jetzt haben wir noch nichts erreicht.“ Wichtig werde sein, den Abstiegskandidaten Barsinghausen II nach der überzeugenden Leistung im Spitzenspiel nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Deshalb hat Mittelgoeker beim Training am Dienstag auch die Zwischenstände vom Levester Spiel in Hiddestorf nicht bekanntgegeben, „um die Konzentration hochzuhalten“.

Wie in Leveste setzt Mittelgoeker auf das offensive 4-3-3-System, „um schnell klare Verhältnisse zu schaffen“. Allerdings fehlt Jan-Lauritz Gröss, Pedro Diaz-Garcia hat einen Bluterguss in der Wade – ob er spielt, entscheidet sich kurzfristig. Mit Jonas Tekeste, Martin Manzel und Stiven Jefkaj, der sich im Training wahrscheinlich einen Kreuzbandriss zugezogen hat, fehlten weitere Offensivkräfte – Daniel Müller oder Kay Weddecke könnten dafür in die Startelf rücken.

Für Barsinghausen II geht es noch um alles, nur ein Punkt trennt die TSV-Reserve von den Abstiegsrängen. „Ich denke, sie werden sich hinten reinstellen und lange Bälle auf Dennis Völkers spielen“, sagt Mittelgoeker. Das ist nicht unbedingt die Art von Gegner, mit der die Springer bislang sonderlich gut zurechtkommen. Mittelgoeker: „Es wird ein Geduldsspiel.“



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