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Mit dem 41:22 gegen Barsinghausen sichern sich die Springer erstmals den Titel in der Oberliga

Aufstieg perfekt – 2. Mai wird zum HF-Feiertag

Handball. Am Ende trugen die HF Springe schwarz. Nicht etwa aus Trauer. Im Gegenteil. Mit dem 41:22 (18:13)-Kantersieg im Deisterderby gegen den TSV Barsinghausen machten die Springer den größten Erfolg in ihrer Vereinsgeschichte schon am viertletzten Spieltag perfekt und steigen als Meister der Oberliga erstmals in die Regionalliga auf. Damit wird bei den HF künftig wohl auch der 2. Mai zum Feiertag erhoben.

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Schwarz ist die Farbe, die die Springer für ihre Aufstiegs-Shirts ausgesucht haben. „Der Meister kommt vom Deister“ steht drauf. Dass die HF den Titel noch aus der Hand geben, hatte schon vor der Partie gegen Barsinghausen niemand mehr geglaubt. Wohl auch die Gäste nicht. Die mühten sich zu Beginn des Spiel zwar redlich, den Springern die vorzeitige Meisterfeier zur verderben. Doch als die Gastgeber nach etwa 20 Minuten von 10:8 auf 14:8 davonzogen, war der Widerstand gebrochen.

Barsinghausen deckte Slava Gorpishin kurz. Kein Problem für Springe: Niklas Hermann sprang im Rückraum in die Bresche, da der angeschlagene Sven Lakenmacher geschont und nur für Siebenmeter eingesetzt wurde.

Sponsor Peter Othmer streifte schon eine Viertelstunde vor dem Abpfiff das Meister-Shirt über, und auch HF-Coach Danilo Loncovic dirigierte fröhlich die mehr als 400 Fans und die eigens engagierten Trommler vom Fanfarenkorps Alt-Laatzen, die in der rappelvollen Halle des Schulzentrums Süd für ohrenbetäubenden Lärm sorgten.

Loncovic gab gegen Ende auch Spielern wie Marcel Ketelhake und Matthias Freier, die zuletzt an die Zweite ausgeliehen waren, die Chance, die Atmosphäre zu genießen. Und auch die Springer B-Mannschaft hatte den abstiegsbedrohten TSV locker im Griff.

Nach dem Schlusspfiff gab es kein Halten mehr. Die Springer Spieler lagen sich in den Armen, tanzten im Kreis und drehten sogar noch eine Ehrenrunde – nicht, ohne sich vorher mit riesigen Pappschildern bei ihren Fans zu bedanken.

Anschließend wurde im Klubheim ausgiebig gefeiert – nur ein Vorgeschmack auf den 23. Mai. Nach dem letzten Saisonspiel gegen Eyendorf steigt die offizielle Meistersause im großen Festzelt.

HF Springe: König – Hermann (8), Wood (6), Bierstedt (6), Backhaus (4), Melching (4) Müller (3), Bodenburg (3), Koß (2), Gorpishin (2), Ketelhake (2/1), Lakenmacher (1/1), Freier.



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