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Nachwuchsturnier beim RFV mit 350 Nennungen

Aufgeregte Zwillinge und ein cooles Pony

Springe (luc). Tolles Wetter, gute Bodenverhältnisse, ein neues Gerät zum Ebnen des Turnierplatzes und zufriedene Gäste – Reitlehrer Stephan Remmel konnte ganz entspannt einen Kaffee trinken während des Kinder- und Jugendturniers, das der RFV Springe jetzt erstmals veranstaltete. Unter den Gästen war auch wieder Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen, die ihre Töchter begleitete.

Stolz über ihren zweiten Platz im Reiterwettbewerb ohne Galopp:

„Es ist ein schön überschaubares Turnier mit ungefähr 350 Nennungen“, so Remmel. Das habe viele Vorteile: So hätten die Kinder genug Platz und Zeit zum Vorbereiten der Pferde und die Richter müssten sich bei der Beurteilung nicht beeilen, sodass sie Zeit haben, Tipps zu geben.

Doch trotz der entspannten Stimmung sind die jungen Reiter nervös. „Ich bin so aufgeregt, ich vergesse immer das Umsitzen,“ sagt Jessica Friedrich vom Reitclub Springe, die zum ersten Mal mit ihrer Zwillingsschwester Franziska an einem Turnier teilnimmt. Zusammen mit Antonia zu Klampen, die ihre Premiere schon hinter sich hat, und dem Schulpony Felix wollen sie ihr Können beweisen.

Ihre Reitlehrerin Birte Bullerdiek unterstützt ihre Schützlinge – und den Wallach: „Ich möchte einen Preis für das älteste Pony“, sagt sie lachend, „Felix ist schon 26 Jahre alt und macht trotzdem noch alles brav mit.“

Phantasie war gefragt beim Dressurwettbewerb mit Kostüm: Leonie Klausing vom RFV Springe mit Rhavallo.

Nachdem die Kinder ihr Pferd geputzt und gesattelt haben, geht es auch schon auf den Abreiteplatz. Auf dem Hof wimmelt es nicht nur von Pferden, sondern auch von fleißigen Helfern vom RFV, wie Josephine Kesten, die am vorigen Tag mit ihrer Freundin Vanessa Zantow den Paarklassenwettbewerb mit Kostüm gewonnen hat. „Wir haben es nur aus Spaß gemacht, ich war ein Cowboy, Vanessa eine Kuh“, so Kesten. „Der Sieg war ziemlich unerwartet. Unsere Konkurrenten auf dem zweiten Platz waren echt gut, also war wohl unser Kuhkostüm ausschlaggebend,“ sagt auch ihre Mitstreiterin lachend.

Jetzt kümmern sich die beiden um den Parcoursaufbau, den Waffelverkauf und die Startertafel. Nicht nur sie haben Erfolge zu verzeichnen. Roxana Matthaei vom RFV siegt mit Hudsonbay in der E-Dressur für den Jahrgang 1994 und jünger. Und das abschließende Mannschaftsspringen gewann die „Gummibärenbande“ vom RFV mit Leonie Klausing/Rhavello, Tanja Peinemann/Schnick Schnack, Pia Ruminski/Vicky und Laura Kaiser/Literat.

Auch die Turnierneulinge vom Reitclub Springe haben gut abgeschnitten. Jessica Friedrich wurde trotz Aufregung sogar Zweite im Reiterwettbewerb ohne Galopp. Zwillingsschwester Franziska, die sich in der Prüfung das Pferd mit ihrer Schwester teilte, lag als Fünfte nur knapp hinter ihr. „Da es nur eine Abteilung für den Reiterwettbewerb ohne Galopp gab, mussten sich die beiden während der Prüfung abwechseln“, erklärt Bullerdiek.

Antonia zu Klampen verpasste im Reiterwettbewerb mit Galopp als Siebte zwar eine Platzierung. Mit ihrer Wertungsnote 5,8 war die Zehnjährige aber zufrieden. „Und dass Felix einfach losgeprescht ist, da kann ich ja eigentlich nichts dafür, oder?“



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