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Auch die Konkurrenz spielt mit

Springe. Das war ein Wochenende nach dem Geschmack der Handballfreunde Springe. Der Drittligist hat seine „Pflichtaufgabe ganz anständig gelöst“, so Trainer Holger Schneider. Gegen den nun auch rechnerisch feststehenden Absteiger ATSV Habenhausen gewannen die Springer ihr Heimspiel klar mit 40:27 (20:14). Anschließend unterlagen die Bundesliga-Reserven aus Berlin und Lemgo, sodass der Vorsprung des Tabellenzweiten HF auf Rang 3 wieder angewachsen ist.

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Die Springer legten von Beginn an ein Tempo vor, dass Habenhausen nicht mitgehen konnte. Vom 2:2 nach fünf Minuten setzten die Gastgeber sich durch Tore von Arek Bosy, zweimal Fabian Hinz und Pawel Pietak auf 6:2 ab (10.). Die 5:1-Abwehr stand sicher, dahinter hielt Jendrik Meyer einmal mehr stark – er parierte unter anderem drei Siebenmeter. Schneider wechselte schon im ersten Durchgang durch und stellte die Abwehr um, an der Überlegenheit der Gastgeber änderte sich dadurch nichts.

Zum Beginn der zweiten Hälfte spielte aber wieder die erste Garde der HF und sorgte mit fünf Treffern in Folge zur 25:14-Führung (36.) schnell für die Vorentscheidung. Habenhausen, das mit nur acht Feldspielern angereist war, antworttete seinerseits mit fünf Treffern in Folge, weil die Springer Defensive mit der hohen Führung im Rücken nicht mehr so konsequent zupackte wie zuvor. „Das hat mir nicht so gut gefallen“, sagte Schneider.

Seine Mannschaft fing sich aber schnell wieder und zog bis zur 50. Minute auf 31:22 davon. Schneider begann erneut durchzuwechseln. Bis auf Pietak und Meyer erlebten alle Routiniers die letzten zehn Minuten auf der Bank. Der HF-Trainer ließ seine junge Garde ran und experimentierte in der Abwehr mit einer 4:2-Formation. So wurde es zum Ende hin eine vogelwilde Partie – allerdings mit hohem Unterhaltungswert.

An den kommenden beiden Wochenenden macht die Liga nun Pause. Die Springer trainieren allerdings durch, haben nur Ostern frei. Gleich danach beginnt die Vorbereitung auf das Spiel bei Meister Henstedt-Ulzburg, in dem es nur für die Springer noch um etwas geht: den zweiten Platz zu verteidigen.

HF Springe: Meyer, Stange (n. e.) – Pietak (9/3), Bosy (8), Hinz (6/2), Reese (5), Kastening (4), Karpstein (3), Schüttemeyer (2), Deutsch (2), Brand (1), Kolditz, Borgmann, Gorpishin.jab



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