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Frauen-Trainer schafft es aus beruflichen Gründen nicht mehr / Völksen schafft perfekte Saison

Arno Seemann tritt beim TSV Nettelrede ab

Fußball (jab). Die Frauen des SC Völksen haben sich auch im letzten Spiel der Bezirksliga-Saison keine Blöße gegeben und einen 2:0-Sieg in Hohenbostel gelandet – damit schließt der Aufsteiger die Serie ohne Punktverlust ab. Der TSV Nettelrede dagegen verlor zum Abschluss gegen den Heeßeler SV. Es war das letzte Spiel für Trainer Arno Seemann, der aus beruflichen Gründen abtritt. Auch Manuela Schlisske wurde als aktive Spielerin verabschiedet, sie bleibt dem TSV aber als Betreuerin erhalten.

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TSV Nettelrede – Heeßeler SV 2:3 (1:2). Anna Lena Oltrogge vergab die erste TSV-Chance schon in der vierten Minute – eine stellvertretende Szene für den restlichen Spielverlauf: Nettelrede hatte die besseren Möglichkeiten, aber Heeßel traf: Das 0:1 fiel wie aus dem Nichts nach einer Ecke, als die Zuordnung in der TSV-Abwehr nicht stimmte (8.). Kurz vor der Pause gab der Schiedsrichter bei einem Freistoß den Ball frei, als Nettelrede noch die Mauer stellte – 0:1 (41.). Eine Minute später verkürzte Maike Schwekendiek auf 1:2. Nach einer Ecke von Kathrin Gaßmann erzielte Schwekendiek mit einem sehenswerten Volleyschuss auch den Ausgleich (52.). Das Spiel blieb ausgeglichen, in der Schlussminute machte Heeßel erneut nach einer Ecke das 2:2 – danach pfiff der Unparteiische ab. „Trotzdem war es noch einmal ein guter Auftritt meiner Mannschaft“, so Seemann, der erstmals Lisa Wöckener in der Bezirksliga aufgestellt hatte, die ein gutes Spiel machte.

Nettelrede: Meier – Holz, N. Tschirch, Wöckener (45. Schlisske), H. Sustrath, A. Sustrath, Schrieber (45. Wempe), Köhler, Gaßmann, M. Schwekendiek (65. J. Tschirch), Oltrogge.

VSV Hohenbostel – SC Völksen 0:2 (0:1). Die Gäste spielten „unkonzentriert und unmotiviert – das war absoluter Sommerfußball“, so Trainer Cenap Korkmaz. Trotz des lustlosen Auftritts des SCV hatte Hohenbostel keine Chance. Einen der wenigen gelungenen Spielzüge der Völksenerinnen schloss Jovana Strehaljuk mit dem 0:1 ab (36.). In der 70. Minute beorderte Korkmaz sie für Melike Dincer auf den Liberoposten – und mit ihrem zweiten Ballkontakt im Sturm machte Dincer zwei Minuten später das 0:2. Mit dem letzten Spiel war Korkmaz zwar nicht zufrieden, umso mehr mit der gesamten Saison: „Als Aufsteiger ohne Punktverlust durchzumarschieren, das ist ein Riesending.“

Völksen: Kubitza – Kuschnereit, Dincer, Morcinek – Flemes (46. Kußler), Ermes (46. Blödorn), Korkmaz, Jansen (60. Greco), Korf – Cichocki, Strehaljuk.

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