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Applaus für die Allstars schon vor dem ersten Ballkontakt

SPRINGE. Den ersten Applaus bekamen sie schon, bevor überhaupt ihr erstes Spiel begonnen hatte. Als die „FC Springe Allstars“ sich zum Mannschaftsfoto aufstellten, klatschten die Zuschauer auf der Tribüne schon Beifall – und als die Riege der ehemaligen Springe spielte, wurde die Stimmung sogar noch besser.

Das Allstar-Team: Trainer Franz Genschick (stehend v. l.), Ruven Klimke, Daniel Burk, Marc Helbig, Christoph Sander, Frank Lübbering, Martin Sperling, „Manager“ Tim Dreyer sowie Paul Nieber (hockend v. l.), Ralf Arnold, Dennis Klippstein, Daniel Hake
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Obwohl die Allstars so noch nie zusammengespielt hatten, zeigten sie tatsächlich den schönsten Fußball in der Vorrunde. „Wenn sie den Ball laufen lassen, haben sie eine Chance“, sagte Franz Genschick vor dem Turnier. Genschick hatte das Coaching übernommen. Seine Vorbereitung: Ein Zettel, auf dem er die zwölf Spieler in drei Viererblöcke einteilte. „Wann sie wechseln, müssen sie selbst entscheiden“, so Genschick.

Dennis Offermann konnte wegen einer Knieverletzung nicht dabei sein. Seine Rolle als Torjäger übernahm Martin Sperling mit insgesamt vier Treffern. Das schönste Tor erzielte allerdings Milan Rukavina, der als Spielertrainer mit dem FCS 2007 den Bezirkspokal gewann: Nach einem Querpass von Michael Wehmann traf er per Lupfer zum Führungstreffer gegen Leveste.

Ein umstrittener Neunmeter brachte noch die Niederlage. Dass sie sich den Rest des Tages über die Schiedsrichterentscheidung ärgerten, zeigt, dass die Allstars ihren Ehrgeiz nicht verloren haben. Nur die Puste reichte nicht. Weil sie gegen Oberligist Arminia Hannover gewannen, hätte ihnen zum Abschluss gegen den SC Ayyildiz ein Remis zum Weiterkommen gereicht, sie verloren nach 2:0-Führung aber 2:3.

Franz Genschicks Taktikzettel. Foto: Bertram
  • Franz Genschicks Taktikzettel. Foto: Bertram

Vor allem aber wollten die Allstars Spaß haben. Deshalb war etwa auch der verletzte Tim Dreyer an der Bande dabei. „Ich bin der Manager“, sagte er lachend. Und zum zum gemeinsamen Essen nach dem Turnier beim Griechen kamen noch weitere Ehemalige hinzu, wie etwa Julian Dettmer: „Da bin ich Ehrenspielführer“, sagte der, „die dritte Halbzeit war immer mein Ding.“



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