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Ambitionierte Ziele

Springe. Die Handballfreunde Springe wollen in der 3. Liga oben mitmischen. Einen Platz zwischen 3 und 6 hat Holger Schneider jetzt bei der offiziellen Vorstellung des Kaders für die kommende Saison im Kreis von Freunden und Sponsoren des Vereins als Ziel ausgegeben – „und besser“. Mittel- und langfristig streben die Springer aber nach Höherem.

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In drei Jahren wollen die HF in der 2. Bundesliga spielen, in fünf Jahren wollen sie sich dort etabliert haben. „Das Ziel darf aber nicht nur sein, aufzusteigen, sondern auch drinzubleiben“, sagt Schneider, „deshalb müssen wir eine gesunde Basis schaffen. Wir wollen nicht so arbeiten wie andere Vereine. 70 Prozent der Klubs in der 2. Liga sind finanziell nicht gesund.“ Die HF müssten sich bei der Sponsorenakquise ziemlich strecken, gibt Schneider zu, „aber wir kriegen das hin“.

Nicht nur finanziell wollen die Springer ihre Hausaufgaben machen. „Wir wollen ein Ausbildungsverein werden“, sagt Schneider. Soll heißen: Spieler, die bei den vielen umliegenden Erstligisten den Sprung ins Bundesliga-Team nicht schaffen, aber zu stark sind für die 3. Liga, sollen beim Zweitligisten HF Springe die Chance bekommen, sich zu entwickeln.

Zu den langfristigen Zielen gehört auch der Aufbau einer Deister-Handball-Region: „Wir wollen ein Feuer entfachen und Handball begeisterte Zuschauer in unsere Halle locken“, so Schneider. Dazu wollen die HF auch kleinere umliegende Klubs bei der Jugendarbeit unterstützen – auch, um Nachwuchs für eine eigene professionellere Jugendarbeit zu generieren. „Das sind ziemlich ambitionierte Ziele, das muss ich sagen“, so Schneider, der auch an Politik und Wirtschaft appellierte, das Projekt zu unterstützen.

Vorgestellt wurden bei der Veranstaltung auch neue Mitglieder des Teams: Moritz Büchner etwa aus der A-Jugend macht die Vorbereitung beim Drittligateam mit. Mit Prof. Dr. Stefan Hankemeier, dem Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie in Hameln, haben die HF zudem einen neuen Mannschaftsarzt. Weil einige Positionen auf dem Feld nur einfach besetzt sind, „sondieren wir den Markt“, so Schneider, „aber wir achten darauf: Wer passt zur Mannschaft und wer ist im Herzen Handballfreund?“jab



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