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Bezirksoberligist will ins Mittelfeld / Nachwuchs fehlt / Abendroth: „Andere haben auch aufgerüstet“

Altenhagen stark, aber kein Aufstiegskandidat

Tischtennis (jab). In sechs Tagen eröffnen die Reserven von VfL Grasdorf und SC Hemmingen-Westerfeld die Saison in der Herren-Landesliga. Erst drei Wochen später greift der SV Altenhagen erstmals ins Geschehen ein. Der Vorjahres-Siebte gilt seit der Rückkehr von Friedrich Blume als einer der Mitfavoriten auf den Titel. „Es ist aber gar nicht unser Ziel, aufzusteigen. Dafür musst du mehr junge Leute in der Hinterhand haben“, sagt Mannschaftsführer Kolja Abendroth.

Die bisherige Nummer 1 Eric Engelhardt ist beim SV Altenhagen an die zweite Position gerückt. Spitzenspieler ist Neuzugang Fried

Das Leistungsgefälle ist aber groß beim SVA. Nach der Ersten in der Bezirksoberliga kommt ein großes Loch, die Zweite und Dritte spielen in der Kreisliga. Nachwuchsmannschaften im Spielbetrieb gibt es nicht. Mit dem Problem stehen die Altenhägener aber nicht alleine da, so Abendroth: „In unserer Staffel können eigentlich nur Ahlten und Hemmingen auf eigenen Nachwuchs zurückgreifen“, sagt er.

Nicht nur wegen der fehlenden Talente ist der Aufstieg kein Thema für Altenhagen. „Fast alle Teams haben aufgerüstet. Zwar meistens nur mit einem Spieler, der ist aber oft die neue Nummer eins.“ So wie der SVA eben mit Friedrich Blume. Ob der alle Spiele bestreiten kann, ist offen, denn er trat vor zwei Monaten einen neuen Job an – auf Mallorca. „Er versucht, bei den Partien da zu sein. Deshalb haben wir viele Doppelspieltage angesetzt. Es sieht ganz gut aus.“

Blume ist der einzige, der gesetzt ist, wenn er da ist. Dahinter wird wohl rotiert, denn die Altenhägener haben sieben Spieler gemeldet. Grund: Youngster Philipp Knopp, der im letzten Winter von Kreisliga-Meister Holtensen kam, soll aufgebaut werden. „Er ist erst 21, das ist ein Mann für die Zukunft“, sagt Abendroth.

Von Platz zwei bis sechs sei alles drin, so der SVA-Kapitän: „Wir hoffen, dass wir im Mittelfeld gut mitspielen und die eine oder andere Überraschung schaffen“, sagt er. Im Auftaktspiel am Sonnabend, empfangen die Altenhägener Aufsteiger Grasdorf II. „Die haben sich auch verstärkt, das wird gleich ein echter Gradmesser.



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