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Altenhagen schaut nach unten, Bennigsen nach oben

SPRINGE/BAD MÜNDER. Die einen wollen unbedingt aufsteigen – die anderen wären bereits mit dem Klassenerhalt zufrieden: Die Wege der Tischtennis-Herrenmannschaften vom FC Bennigsen und vom SV Altenhagen trennen sich vor den nächsten Partien in der Bezirksoberliga.

Den Aufstieg im Visier: der FC Bennigsen.

Autor

Klaus Ritterbusch Reporter

Großes Ziel Landesliga: Das spielerische Potenzial hierfür ist in Bennigsen durchaus vorhanden, zumal man sich vor Saisonbeginn mit Daniel Martin, Lennart Schumann und Georg Andreas Petzold enorm verstärken konnte. Am Sonnabend greift der FCB bei der Reserve des Badenstedter SC ins Geschehen ein – eine lösbare Aufgabe. Spartenleiter Robin Hrassnigg mahnt trotzdem: „Der BSC ist eine absolute Wundertüte. Wenn unser Gegner in Bestbesetzung auflaufen sollte, müssen wir mächtig auf der Hut sein“.

Mit der Außenseiterrolle müssen sich die sieglosen Altenhägener tags darauf beim SV Arminia Hannover begnügen. Die Arminen gehören gemeinsam mit dem TTV 2015 Seelze und den Bennigsern zum Kreis der Titelanwärter. Sportliches Aushängeschild der Hannoveraner ist ein 14jähriger: Max Grote gewann zuletzt die Landesrangliste der Schüler und wurde vor zwei Wochen in seiner Altersklasse sogar Dritter beim Top-48-Bundesranglistenturnier.

Ex-Zweitligaspieler Axel Dettmer und das ehemalige Oberliga-As Nils Schuler werden von den Altenhägenern ebenfalls nur schwer zu besiegen sein. „Hannover ist klar favorisiert. Wir werden aber trotzdem um jeden einzelnen Spielgewinn kämpfen“, sagt Kapitän Kolja Abendroth.

Die Reserven aus Bennigsen und Altenhagen treffen am Freitagabend im Derby der 1. Bezirksklasse 6 direkt aufeinander – Hrassnigg rechnet mit „einem heißen Tanz“.

Ebenfalls am Freitag kommt es in der Damen-Bezirksliga 2 zum Nachbarschaftsvergleich zwischen dem ungeschlagenen Klassenprimus TuSpo Bad Münder und dem Sechsten FC Flegessen. „Derbys haben zwar stets ihre eigenen Gesetze, doch diesmal gehen wir als Außenseiter ins Rennen“, sagt FC-Teamchefin Ulrike Kuessner vor der Partie.

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