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Altenhagen reist als krasser Außenseiter nach Bennigsen

SPRINGE/BAD MÜNDER. Derbys sollen ja ihre eigenen Gesetze haben. Trotzdem sind die Tischtennis-Herren des SV Altenhagen am Sonntag krasser Außenseiter im Nachbarschaftsduell der Bezirksoberliga beim FC Bennigsen.

Klar favorisiert: Die Bennigser um Daniel Martin. Foto: Bertram

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Klaus Ritterbusch Reporter

Nicht nur, dass die Gastgeber um den Aufstieg, die Gäste aber um den Klassenerhalt kämpfen. Die Personalsituation beim SVA tut ihr Übriges, um die Favoritenrolle der Bennigser zu zementieren: Eric Engelhardt fehlt wegen einer Knieverletzung und wird seine Partien im Spitzenpaarkreuz wohl kampflos abgeben. Andreas Tschöpe ist privat verhindert – für sprint Philip Knopp aus der Reserve ein. „Natürlich wollen wir Bennigsen ein wenig ärgern, aber ein Punktgewinn ist für uns utopisch“, sagt Altenhagens Kapitän Kolja Abendroth. Bennigsens Spartenleiter Robin Hrassnigg drückt ein wenig auf die Euphoriebremse: „Freilich sind wir unter diesen Bedingungen favorisiert, wir werden aber trotzdem auf der Hut sein. Ein Selbstläufer wird das Spiel jedenfalls nicht“.

Einen Riesenschritt zum Klassenerhalt in der Bezirksliga könnte die TuSpo Bad Münder (8. Platz/10:16 Punkte) am Freitagabend machen. Gewinnen die Münderaner beim TTC Wölpinghausen (9./ 6:22), hätten sie sich erst einmal ein ordentliches Polster zu den direkten Abstiegsplätzen erarbeitet.

Gleich zweimal tritt der VfV Concordia Alvesrode in der Damen-Bezirksliga 3 in Aktion. Morgen gastiert der Tabellenvierte beim Lehrter SV, zwei Tage später geben die Alvesröderinnen ihre Visitenkarte beim Schlusslicht Hannover 96 VI ab. „Wir wollen möglichst beide Spiele gewinnen. Gegen Lehrte sind wir besonders motiviert. Mit denen haben wir nach der ärgerlichen 2:8-Heimpleite noch eine Rechnung offen. Damals lief bei uns nach dem Gewinn der Eingangsdoppel überhaupt nichts mehr zusammen“, erinnert sich VfV-Teamchefin Evelyn Woltmann. Ihre Tochter Jana geht grippegeschwächt an den Start: „Sie will aber in beiden Partien unbedingt mit dabei sein.“

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