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5:9-Niederlage beim TSV Rethen / Hachmühlen siegt

Altenhagen muss in die Relegation gehen

Altenhagen. Sie hatten sich so viel vorgenommen - geschafft haben sie es aber trotzdem nicht. Die Rede ist von der zweiten Herren-Mannschaft des SV Altenhagen, die im Treffen der 2. Tischtennis-Bezirksklasse 12 beim TSV Rethen mit 5:9 den Kürzeren gezogen hat. Eine 7:9-Niederlage hätte den SVA-Sportlern gelangt. Dann wäre man Anfang Mai bei den Abstiegs-Relegationsspielen nur als Zuschauer dabei gewesen.

Autor:

Klaus Ritterbusch

Dabei fing für die Gäste alles so schön an. 2:1 hieß es für den SVA nach den Eingangsdoppeln. Doch dann nahm das Schicksal seinen Lauf. Zwar konnte Stefan Jentzsch zum 3:1 erhöhen, doch am Nebentisch zerbrach sein Teamkollege Hans-Philip Knopp angesichts einer unglücklichen Bewegung den Schläger.

Mit dem Ersatzracket kam Knopp zunächst ganz gut mit klar – gewinnen konnte er das Einzel aber nicht. Nach Siegen von Niclas Krüger und Rainer Petermann hieß es dann aber zwischenzeitlich 5:4 für die Gäste – im zweiten Durchgang fehlten somit nur noch zwei Einzelerfolge zum endgültigen Klassenverbleib.

In der Folgezeit wendete sich allerdings das Blatt. Rethen gewann alle vier Partien des vorderen und mittleren Drittels und ging somit mit 8:5 in Front. Nun musste Altenhagen unbedingt beide Spiele im unteren Paarkreuz gewinnen.

Rainer Petermann hatte es auf dem Schläger, für den sechsten SVA-Zähler zu sorgen. Er verlor jedoch unglücklich im fünften Satz gegen TSV-Oldie Helmut Schmökel. Damit war alles vorbei. Niclas Krüger gab aufgrund dessen den fünften Satz kampflos ab. „Solch einen komfortablen 5:4-Vorsprung darf man ganz einfach nicht mehr abgeben“, klagte Altenhagens Kapitän Friedrich Mund, der auch mit seiner eigenen 0:2-Bilanz im mittleren Drittel unzufrieden war.

Mut machte anschließend Jan Garberding, der gemeinsam mit seinem Teamkollegen Claus Holtfoth als Fan und Spieler der dritten SVA-Crew die Reise mit nach Rethen angetreten hatte: „Bei der Relegation sollte man eigentlich nichts anbrennen lassen. Zumindest gegen den TTC Holtensen sind wir klar favorisiert“.

Im bedeutungslosen Spiel der Bezirksoberliga Nord verlor die ersatzgeschwächte erste Vertretung Altenhagens (ohne Friedrich Blume) klar mit 1:9 beim TuS Bothfeld. Nur Martin Emrich und Helge Rösner sicherten sich gemeinsam im Doppel einen Ehrenpunkt.

Auch für den FC Bennigsen ging es in der Bezirksliga 3 nur noch um die sogenannte goldene Ananas. Trotzdem ging der Vizemeister beim TTK Großburgwedel konzentriert zu Werke und behielt am Ende sicher mit 9:5 die Oberhand. Dabei musste Nils Schuler sogar zwei Einzel kampflos abgeben. Der Bennigser Frontmann konnte verletzungsbedingt nicht zum Schläger greifen.

Mit einer Galavorstellung wartete der Damen-Bezirksoberligist TSV Hachmühlen im letzten Saisonmatch gegen den MTV Holzminden auf. Am Ende hatte das TSV-Quartett deutlich mit 8:2 die Nase vorn. Lediglich Ulrike Markwirth und Christina Weide gönnten dem Gast zwei Spielgewinne. „Mit dem dritten Platz in der Schlussabrechnung hatten wir zum Serienbeginn nie gerechnet. Wir können mit unserem Abschneiden mehr als zufrieden sein“, berichtete Hachmühlens Teamsprecherin Ina Mogalle-Tschöpe.



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