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Robert Kathöwer und Christian Krienke starten morgen beim Strongman-Run

Alles andere als ein Spaziergang

Leichtathletik (jab). Vor noch gar nicht allzu langer Zeit haben Robert Kathöwer (34) und Christian Krienke (36) mit dem Laufen angefangen. 2001 begannen sie in der Feldmark um Eldagsen mit kleinen Runden, Halbmarathons und Marathons folgten bald, im Vorjahr liefen sie erstmals den Ultramarathon am Rennsteig. Da will Kathöwer auch in diesem Jahr wieder hin – Krienke schafft es in diesem Jahr nicht –, mitten in der Vorbereitung gönnen sie sich an diesem Wochenende aber noch einen Spaßlauf: Am morgigen Sonntag starten sie beim Strongman-Run auf dem Flughafen in Weeze.

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Die Strecke ist nicht besonders lang. Zwei Runden à neun Kilometer absolvieren die Läufer. „Den Reiz machen die Hindernisse aus“, sagt Krienke. Insgesamt 27 davon sind zu überwinden: Sandlöcher, eiskalte Seen, Berge, Netze... „Das wird kein Spaziergang“, so Krienke. Um allzu lange Wartezeiten an den Hindernissen – die bleiben bei 8000 Teilnehmern nicht aus – zu vermeiden, „versuchen wir zumindest am Anfang, vorne dabei zu sein“, sagt Krienke.

Der 36-Jährige hat im vergangenen Jahr neben dem Rennsteiglauf auch den „Swiss Alpine“, einen Ultralauf in den Schweizer Alpen, gemeistert. „Es ist ein tolles Gefühl, wenn man es geschafft hat“, sagt er, „und die Atmosphäre kommt bei solchen Veranstaltungen noch dazu.“

Das ist der Hauptgrund, warum sich das Eldagsener Duo für die eher speziellen Läufe entscheidet. „Wir wollen ja immer was anderes machen“, sagt Kathöwer. Beim Marathon würde das für ihn bedeuten: „Den nächsten laufe ich schneller. Aber ich habe keine Lust, auf Tempo zu trainieren“, sagt er. „Wir wollen uns ja auch nicht kaputt machen“, ergänzt Krienke. „Irgendwann kann laufen auch ungesund werden.“

Ganz risikofrei ist freilich auch der Strongman-Run nicht. Allein drei Wasserhindernisse hält die Spaßveranstaltung bereit. Es gibt zwar Ausweichmöglichkeiten, „aber die wollen wir nicht nehmen“, sagt Kathöwer, „wenn schon, dann richtig.“ Krienke könnte sie wohl auch am Rand durchwaten. „Ich werde sie wohl schwimmen müssen, weil ich nicht sehr groß bin“, sagt Kathöwer.



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