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„Alle spielen mit Herz, nicht für Geld“

Eldagsen. Rollhockey-Erstligist Bison Calenberg mausert sich immer mehr zu einem echten Titelanwärter. Nach dem 3:1-Sieg zuletzt gegen Cronenberg führen die Bisons punktgleich mit Iserlohn und Herringen die Tabelle an. NDZ-Redakteur Jan Erik Bertram sprach mit Trainer Tonny van den Dungen über den Erfolg und die Aussichten der Mannschaft für den Rest der Saison.

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Eldagsen. Rollhockey-Erstligist Bison Calenberg mausert sich immer mehr zu einem echten Titelanwärter. Nach dem 3:1-Sieg zuletzt gegen Cronenberg führen die Bisons punktgleich mit Iserlohn und Herringen die Tabelle an. NDZ-Redakteur Jan Erik Bertram sprach mit Trainer Tonny van den Dungen über den Erfolg und die Aussichten der Mannschaft für den Rest der Saison.

Herr van den Dungen, haben die Bisons schon das Zeug, Meister zu werden?

Im Moment können wir alle schlagen, gerade in eigener Halle. Es ist unglaublich. Wenn wir unsere Form halten und Erster oder Zweiter werden, haben wir im Viertel- und Halbfinale der Playoffs zweimal Heimrecht. Dann ist alles drin, auch im Finale.


Das Restprogramm hat es aber in sich. In zwei Wochen spielen Sie in Iserlohn, Herringen kommt noch nach Eldagsen...

Die anderen Auswärtsspiele werden auch nicht leicht in Walsum und Valkenswaard. Aber vor dem Cronenberg-Spiel haben wir auch gesagt: Es wird schwer. Aber wir haben gewonnen. Wir haben ein ganz anderes Selbstvertrauen. Und die Gegner haben viel mehr Respekt vor uns.


Warum läuft es in diesem Jahr so gut?

Wir sind eine richtige Mannschaft. Nicht nur auf der Platte, sondern auch sonst. Freitagabend vor dem Cronenbergspiel saßen wir wieder alle bei Klaus (Johansson, Vorsitzender der SCBC; d. Red.) in der Küche. Wir sind wie eine Familie. Das zeigt: Als Team kann man viel erreichen, denn wir trainieren ja kaum gemeinsam.


Am kommenden Wochenende aber schon...

Dann sind wir in Valkenswaard im Trainingslager. Wir haben Freitag ein Testspiel gegen die holländische Nationalmannschaft, Sonntag spielen wie gegen Valkenswaard und Marathon Den Haag. Der Spaß ist da, alle leben im Moment für Rollhockey.

Das Restprogramm für die Herringer ist leichter als Ihres, die haben außer dem Spiel in Eldagsen noch die letzten Vier der Tabelle als Gegner.

Ich schaue nicht auf die anderen Mannschaften, denn wir haben selber genug schwere Spiele. Ich hoffe, dass bei uns alle Spieler gesund bleiben, dann können wir was Schönes erreichen.

Mit dem Erfolg dürfte der SC Bison eine interessante Adresse für Spieler werden – gibt es schon Anfragen?

Das hört man so, aber wir haben jetzt eine Mannschaft, die auch in den schlechteren Zeiten immer zum Verein gestanden hat. Alle spielen mit Herz und nicht für Geld. Wir müssen zusehen, dass wir sie zusammenhalten. Es haben alle für die nächste Saison zugesagt, aber man weiß ja nie: Unsere Spieler werden jetzt auch für andere Vereine interessant.



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