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Abstiegsfrage für Weserbergland Volleys noch nicht geklärt

BAD MÜNDER. Die Volleyballerinnen der Weserbergland Volleys haben ihr Ziel, die auf eine Halbserie verkürzte Saison in der Landesliga nicht am Tabellenende abzuschließen, knapp verpasst. Trotz des ersten Saisonerfolgs beendeten die Volleys die Saison auf dem letzten Platz. Der Abstieg ist deshalb aber nicht besiegelt.

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Dennis Scharf Redakteur zur Autorenseite
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Obwohl beim 3:1 (25:23, 21:25, 25:20, 25:22) gegen Blau-Weiß Schinkel der erste Saisonerfolg gelang, wurden die WBV die rote Laterne nach einer 1:3 (25:14, 12:25, 23:25, 18:25)-Niederlage im Kellerduell gegen den TV Schledehausen II nicht mehr los. „Ich dachte, dass wir gegen Schledehausen eher eine Chance haben als gegen Schinkel. Es war ein tolles Gefühl, endlich mal wieder bis zum Ende konstant durchzuspielen und zu gewinnen. Alle Spielerinnen haben ihre Leistung abgerufen. Im zweiten Spiel hat es nicht gereicht. Dennoch war es der erfolgreichste Spieltag für uns. Der Blick auf die Tabelle hat dennoch einen Beigeschmack, weil wir uns auf dem letzten Tabellenplatz eingefunden haben“, konstatierte Schmidt. Hätten die WBV den hart umkämpften dritten Durchgang gegen Schledehausens Reserve für sich entschieden, wäre der vorletzte Platz in trockenen Tüchern gewesen.

Erst Ende April hatte der Krisenstab des Nordwestdeutschen Volleyball-Verbandes (NWVV) in einer Sitzung beschlossen, die Spielzeit trotz der Reduktion auf eine Halbserie zu werten – und somit auch sportliche Auf- und Absteiger zu ermitteln. Im Fall der WBV ist die Angelegenheit jedoch nicht eindeutig. Zwar landete das Team auf dem letzten Rang, da sich aber das Team Schaumburg schon vor und der TuS Steyerberg während der Saison vom Spielbetrieb zurückgezogen hatten, ist der Verbleib in der Landesliga durchaus möglich. „Voraussichtlich wird deshalb keine Mannschaft in unserer Staffel absteigen. Ich hoffe, dass wir auch als Letzter sicher sind. Das wäre für uns der einzige Trost“, sagte die Spielertrainerin.

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