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HF Springe deklassieren Preußen Berlin und sind in Gedanken schon beim Spitzenspiel in Fredenbeck

44:22 – Spaziergang wird schnell abgehakt

Handball. Die HF Springe haben sich warm geschossen für das Spitzenspiel der 3. Liga Nord am kommenden Wochenende beim VfL Fredenbeck. Gegen das völlig überforderte Schlusslicht Preußen Berlin gewannen die Springer auch ohne Frank Habbe (Dienst), Jannis Fauteck (im Einsatz für Burgdorf) und Niklas Hermann (krank) überdeutlich mit 44:22 (22:7).

Fabian Hinz war treffsicher wie meistens, erzielte neun Tore.

Autor:

Jan-Erik Bertram

Es war ein Spaziergang für den Spitzenreiter. Entsprechend schnell richtete Spielertrainer Sven Lakenmacher den Blick auf Fredenbeck. „Mit der ersten Halbzeit bin ich zufrieden, weil wir mit guter Konzentration und Einstellung ins Spiel gegangen sind. In der zweiten Halbzeit hat die Konzentration nachgelassen, besonders bei den Torwürfen“, sagte er in der Pressekonferenz nach dem Spiel. Und fügte an: „Damit ist das Spiel für mich abgehakt.“

Er dürfte auch nicht allzu viele Erkenntnisse aus der Partie gezogen haben. Dafür waren die Berliner einfach zu wenig Gegner. Drittliga-Format bewies in Ansätzen allein der Halblinke Kris Zulauf. Ansonsten lag Preußen-Trainer Stefan Krai mit seiner Einschätzung wohl richtig: „Ich gehe davon aus, dass wir in der kommenden Saison in der Spreewaldliga unsere Spielklasse gefunden haben. Wer in dieser Saison gegen uns verliert, steigt ab.“ Etliche Leistungsträger hatten nach der vorigen Saison den Verein verlassen. Zwei Hoffnungsträger von Zweitligist Potsdam, die Zweitspielrecht für Berlin besitzen, sind seit Wochen verletzt. „Dass wir mit einer Mannschaft von Halb-Jugendlichen, die im Schnitt 1,85 Meter groß sind, mit einem Team, das Zweitliga-Format hat, nicht mithalten können, ist normal“, so Krai.

Die Springer nutzten das nach einigen Minuten Anlaufzeit genüsslich aus und boten den nur knapp 250 Zuschauern das eine oder andere Kabinettstückchen (siehe „Am Rande“). Nach einer knappen Viertelstunde stand es bereits 10:3, zehn Minuten später 20:6 – schon zur Halbzeit war der Drops gelutscht.

Nach dem Spiel gabs Torten für die Geburtstagskinder Claus Karpstein (l.) und Daniel Deutsch.
  • Nach dem Spiel gabs Torten für die Geburtstagskinder Claus Karpstein (l.) und Daniel Deutsch.

„Mindestens 41 Tore“, forderte HF-Marketingchef Peter Othmer in der Pause. Dann hätten die Springer nach zwölf Spielen in dieser Saison bereits die 400-Tore-Marke geknackt. Claus Karpstein tat ihm den Gefallen, machte zwei Minuten vor Schluss das 41:21. Kurz darauf kamen das einzige Mal im Spiel Emotionen auf, als Berlins Christoph Traulsen nach einem rüden Foul an Fabian Hinz die Rote Karte sah. Sein Teamkollege Christoph Genilke hatte in der 44. Minute nach seiner dritten Zeitstrafe ebenfalls Rot gesehen.

HF Springe: Stange, König – Karpstein (12), Lakenmacher (9), Hinz (9/2), Deutsch (4), Nordmeyer (3), Kahl (3/2), Bischoff (2), Gorpishin (2).



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