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Genschick mit Punkt gegen Gehrden zufrieden / Waldecks erstes Herren-Tor markiert Endstand

3:3 – FC Springe kommt dreimal zurück

Fußball (jab). Bezirksligist FC Springe konnte im Nachholspiel gegen den SV Gehrden gestern Abend nicht an die starke Leistung vom Wochenende gegen Halvestorf anknüpfen. Immerhin bewiesen die Springer aber Moral und holten beim 3:3 (1:2) auf eigenem Platz dreimal einen Rückstand auf. Mit dem Punkt kletterte Springe auf den elften Platz, weil Rinteln und Niedernwöhren verloren.

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Fast hätten die Gastgeber sogar gewonnen, doch mit der letzten Aktion des Spiels schoss Rik Balk nach schönem Steilpass von Julian Dettmer nur knapp am Tor vorbei (90.+3). Balk gehörte auch die erste Aktion des Spiels, als er per Kopfball knapp scheiterte (2.). Dabei zog er sich eine Platzwunde über dem rechten Auge zu, spielte aber bis zum Ende durch. Während seiner Behandlungspause kassierte der FCS den ersten Gegentreffer durch Manuel Kundu-Konde. Nur zwei Minuten später – noch immer in Unterzahl – glich Frank Ramser.

Anders als beim 2:0 gegen Halvestorf standen die Springer defensiv ganz schlecht, spielten allerdings auch offensiver. Dennoch ließen sie den Gegenspielern viel zu viel Platz. So auch Thorsten Kropp. Der Verteidiger konnte wegen einer Oberschenkelverletzung kaum noch laufen, wartete im Sturm auf seine Auswechselung – und erzielte freistehend und humpelnd mit dem Pausenpfiff noch die Gehrdener 2:1-Führung.

FCS-Coach Franz Genschick stauchte seine Mannen in der Pause gehörig zusammen. Das wirkte. Balks Ausgleichstreffer wurde wegen abseits – eine fragwürdige Entscheidung – noch aberkannt (50.). Eine Minute später legte Balk mustergültig für Ramser auf – diesmal zählte das Tor. Weitere drei Minute später hätte Ramser das 3:2 machen müssen, scheiterte jedoch an Gehrdens Keeper Eike Schröder.

Danach verfielen die Springer wieder in ihre alten Fehler – und wurden durch den wieder freistehenden Kumbu-Konde bestraft. Dragan Tomic hätte für die Gäste das 4:2 machen müssen, traf aber das leere Tor nicht (84.). Stattdessen köpfte auf der anderen Seite Niklas Waldeck, einer der Kleinsten auf dem Feld, den Ausgleich (85.) – es war das erste Herren-Tor des A-Juniors: „Das tat gut“, so Waldeck. Auch wenn am Ende fast noch der Siegtreffer gefallen wäre, war Genschick mit dem Punkt zufrieden: „Es war ein gerechtes Unentschieden.“

FC Springe: Schwemin – Reibeholz – Lübbering, Bütehorn – Hamo, Horvatic (81. Candir), Dettmer, Hupe, Nold (70. Sander) – Ramser (69. Waldeck), Balk.

Tore: 0:1 Kumbu-Konde (5.), 1:1 Ramser (7.), 1:2 Kropp (45.+1), 2:2 Ramser (51.), 2:3 Kumbu-Konde (69.), 3:3 Waldeck (85.).



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