weather-image
HF Springe nur mit Unentschieden beim Tabellenvorletzten TS Großburgwedel

32:32 – Derby beschert einen Dämpfer

Springe. Es war das erwartet schwere Spiel – am Ende mussten sich die Handballfreunde Springe im Derby der 3. Liga Nord beim Tabellenvorletzten TS Großburgwedel mit einem 32:32-Unentschieden zufriedengeben. Damit hat die Mannschaft von Trainer Sven Lakenmacher einen wichtigen Zähler liegen gelassen. Mit vier Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Wilhelmshaven stehen die Springer am nächsten Wochenende gegen die Jadestädter ganz gehörig unter Druck.

270_008_7661823_spo_Coors.jpg

Autor:

Dieter Gömann

Vor allem in der Abwehr fanden die Springer über die gesamte Spielzeit nicht zu ihrer gewohnten Form. Die Gastgeber kamen über Carl-Philipp Seekamp, Lutz Heiny und dem ehemaligen Springer Kay Behnke immer wieder zu einfachen Torerfolgen aus dem Rückraum.

Die Gäste hatten gut in das Spiel gefunden und lagen nach fünf Minuten mit 3:1 in Front. Die Gastgeber konnten in der Folge nicht nur ausgleichen, sondern mit 14:9 in Führung gehen und nahmen einen 17:15-Vorsprung mit in die Kabine.

Nach der Pause versuchte Springe den Rückstand weiter zu verkürzen, scheiterte aber immer wieder am überragend aufspielenden TS-Torhüter Markus Hammerschmidt. Die knapp 200 mitgereisten HF-Fans, die gemeinsam mit den Fans der Hausherren für eine tolle Stimmung sorgten, wurden von der eigenen Mannschaft auf eine Achterbahnfahrt der Emotionen geschickt.

Maximilian Kolditz (48.) besorgte den 26:26-Ausgleich. Die letzten Spielminuten sollten sich zu einem wahren Handball-Krimi entwickeln. Slava Gorpishin sorgte für das 29:30, doch im Gegenzug erhöhte Großburgwedel auf 31:19, während Daniel Deutsch und Jannis Fauteck mit ihren Treffern erneut ausgleichen konnten.

16 Sekunden vor Spielende schaffte Pawel Pietak mit seinem Treffer das 32:31 – die erstmalige Führung nach der Pause. Sechs Sekunden vor dem Abpfiff ersetzten die Gastgeber ihren Torwart durch Feldspieler Lutz Heiny, der sechs Sekunden vor Spielende den 32:32-Ausgleich markierte.

Für die HF Springe geht es nun darum, das Spiel schnell abzuhaken und sich auf das Spitzenspiel gegen Wilhelmshaven vorzubereiten.

HF Springe: Panzer, Wendland – Coors (9), Deutsch (7), Fauteck (6), Kolditz (2), Karpstein (2), Kastening (2), Pietak (2/1), Ossenkopp (1), Gorpishin (1), Eichenberger, Schüttemeyer, Bosy.



Weiterführende Artikel
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt