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Spannung und Dramatik im Derby vor 450 Zuschauern / HSV Hannover leistet großen Widerstand

29:25 – HF Springe im Schlussspurt zum Erfolg

Handball (gö). Das war nun wirklich nichts für schwache Nerven. Spannung, Kampf und Dramatik pur bestimmten die 60 Minuten der Spitzenbegegnung in der 3, Liga Nord. Am Ende feierten die Handballfreunde Springe einen 29:25 (11:14)-Heimsieg über den Tabellenvierten HSV Hannover.

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Lange Zeit mussten die 450 Zuschauer um das Team der Gastgeber zittern, denn erst in der 45. Minute konnten die Springer erstmal nach einem 17:20-Rückstand (40.) durch Nils Eichenberger und Fabian Hinz (2) den Ausgleich erzielen, bis Mannschaftsführer Daniel Deutsch in der 48. Minute sein Team erstmals mit 22:21 in Führung brachte.

Zuvor hatte Simon Herold einen Strafwurf pariert (38.) und glänzte bis zum Schluss mit zahlreichen Paraden, nachdem bis dahin auch An-dreas Stange zu gefallen wusste. Endlich hatten die Handballfreunde ihren Spielrhythmus gefunden, doch bis 52. Minute war die Begegnung beim 24:23 für die Gastgeber dennoch offen.

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Drei Treffer in Folge durch Claus Karpstein, Jannis Fauteck und Nikolaos Tzoufras bedeuteten bei einer 27:23- Führung (56.) für die Hausherren die Entscheidung.

Im Gegenzug trafen die Gäste, doch Daniel Deutsch sorgte mit seinem achten Treffer erneut für die Vier-Tore-Führung (58.) seines Teams. Nikolaos Tzoufras sorgte mit seinem sechsten Treffer in den Schlusssekunden für den 29:25-Endstand.

Riesengroße Freude und Erleichterung beim Team um Trainer Oleg Kuleschow, das erst sehr spät, aber nicht zu spät, zu seinem Spiel fand und das emotionsgeladene Nachbarschaftsderby doch noch erfolgreich beenden konnte.

Bis es dazu kam, hatten die Gastgeber von Anbeginn ihre Probleme, sich auf den Gegner einzustellen. Den ersten Treffer der Handballfreunde erzielte Fabian Hinz per Strafwurf zum 1:1 (4.).

Danach enteilten die Gäste auf 7:2 (12.), doch mit drei Treffern in Folge konnte Springe aufschließen. Geprägt von Fehlversuchen und Abspielfehlern war das Spiel der Gastgeber, die vor allem den langen Rückraumspieler Bastian Riedel und den quirligen Lukas Kraeft überhaupt nicht in den Griff bekamen. Die Gäste dominierten das Spiel und gingen aus Sicht der Handballfreunde über 7:10 (24) und 9:12 (26.) mit 11:14 in die Pause.

Nach Wiederbeginn waren die Hannoveraner weiter am Drücker, und Springe lief einen Rückstand über 14:19 ((36.) und 17:20 (40.) hinterher, ehe dann die eingangs beschrieben Wende kam.

HF Springe: Stange (1.-37.), Herold (38.-60.) – Deutsch (8), Tzoufras (6), Eichenberger (5/1), Hinz (5/1), Fauteck (2), Karpstein (2),Kolditz (1), Djuric, Gorpishin, Behnke, Hermann.

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