weather-image

22. NDZ-Cup: Ein Erfolg auf ganzer Linie

SPRINGE. Der 22. NDZ-Cup – er war für den FC Springe ein voller Erfolg. Nicht nur, weil die Gastgeber ihr eigenes Hallenfußball-Turnier zum sechsten Mal gewannen.

Die Springer um Torjäger Ferhat Arslan (l,), hier gegen Mehmet-Salih Kalhan von Egestorf-Langreder II, können ihren Triumph beim NDZ-Cup nicht lange feiern – schon am Dienstag startet die Rückrundenvorbereitung. Foto: Luksch
jan

Autor

Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Auch beim Drumherum stimmte alles. „Es ist natürlich ein Vorteil, dass alles von A bis Z eingespielt ist“, sagt Ralf Käß, der sich seit acht Jahren um die Turnierleitung kümmert. Noch nicht ganz so lange, aber auch schon seit einigen Jahren, organisieren Sascha und André Buchholz die Bewirtung und die Tombola. „Da ist einfach eine Menge Routine drin“, so Käß.

Dass es einen reibungslosen Ablauf gab, war also keine Überraschung – dass die Springer souverän zum Titel durchmarschierten schon. Schließlich waren alle Favoriten in der Zwischenrunde noch dabei. Die Gastgeber waren allerdings das einzige Team, das im Turnierverlauf nicht abbaute. „Wir haben konzentriert und diszipliniert durchgespielt“, sagt Trainer Ricardo Diaz-Garcia. Dass er im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen hinter der Bande stand, könnte dazu beigetragen haben: „Wenn der Trainer nicht dabei ist, ist es für die Spieler immer eine Spaßveranstaltung“, sagte er. Auch kleine Rituale hätten geholfen: „Wir sind nach jedem Spiel wortlos für fünf Minuten in die Kabine gegangen, um ein bisschen runterzukommen.“

Die Disziplin, die sein Team beim Hallenturnier an den Tag gelegt hat, will Diaz-Garcia auch in der Vorbereitung auf die Bezirksliga-Rückrunde sehen, die am Dienstag beginnt. „Die Jungs haben gezeigt, dass sie Potenzial haben, aber es steht und fällt mit der Disziplin. Auch wenn die Nase juckt oder der Oberschenkel zieht, muss man sich mal auf einem Dienstagabend bei null Grad auf den Platz quälen“, sagt der Coach, „das ist kein Geheimrezept, das ist die Realität.“

Allzu lange können die Spieler ihren Erfolg beim NDZ-Cup also nicht genießen – das konnten sie auch am Sonntagabend nicht: „Wir mussten ja noch die Bande abbauen und die Halle aufräumen“, so Diaz-Garcia, „richtig feiern geht da nicht.“

Zwei Neuerungen hatte der FCS für den 22. NDZ-Cup eingeführt: Das Vorturnier für unterklassige Mannschaften am Freitag, das in jedem Fall wiederholt werden soll. „Vielleicht denken wir nochmal über den Modus nach“, sagt Käß, dem kürzere Gruppenspiele vorschweben, um ein Halbfinale spielen zu können, „dann blieben mehr Teams bis zum Schluss in der Halle.“

Neu war auch der Modus mit vier Vierergruppen, der ein wenig die Spannung aus der Vorrunde nahm, weil die Favoriten schon fast zu souverän durchmarschierten. Andererseits sorgte das auch dafür, dass es so ruhig und fair wie lange nicht zuging beim NDZ-Cup.



Anzeige
Weiterführende Artikel
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt