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Im Kellerduell gegen Eintracht Sehnde gelingt der erste Saisonsieg in eigener Halle

17:15 – HF-Damen überwinden Heim-Komplex

Handball (jab). Gestern, 17.26 Uhr, war es soweit. Der erste Heimsieg der Damen der HF Springe war perfekt. 17:15 (5:7) hatten die Gastgeberinnen Eintracht Sehnde niederkämpft und sich so ein Vier-Punkt-Polster auf die Abstiegsränge verschafft.

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Es war ein Kellerduell, das den Namen verdient hatte. Elf Minuten dauerte es, ehe das erste Tor fiel – es war das 1:0 für Sehnde. Die Gastgeberinnen brauchten noch fünf Minuten länger, erst dann traf Anna Mazuk zum 1:3. Immerhin: Wiederum fünf Minuten später glichen die Springerinnen bereits aus. „Wir hatten ein paar gute Einzelaktionen, aber das Zusammenspiel war zu statisch“, sagt HF-Trainerin Manuela Porcarelli, die in der Kabine laut wurde und besonders Vanessa Grolms in die Pflicht nahm.

Die Kritik wirkte: Grolms zeigte jetzt den Biss, der ihr vor der Pause gefehlt hatte, suchte Eins-gegen eins-Situationen und holte so in den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte drei Siebenmeter heraus, die Christiane Möller verwandelte. Bis zur 44. Minute hatten die Springerinnen aus dem 5:7-Pausenrückstand eine 11:9-Führung gemacht. Die gaben sie nicht mehr ab, weil die Abwehr sicher stand und weil sie vorne die Nerven behielten. Die starke Wiebke Mahlert etwa, die bei einer Zeitspielwarnung aus dem Rückraum zum 16:12 traf – das war die Entscheidung (56.).

HF Springe: C. Wolf – Möller (7/6), Grolms (4/1), Mahlert (3/1), Mazuk (1), Runne (1), Carl (1), Kastorf, Thomsen, Baum, Meier, S. Wolff.

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