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HF-Rechtsaußen in Brandenburg überragend / Zweitspielrecht nächste Saison wohl nicht möglich

13 Tore – Eichenberger ist „ganz zufrieden“

Handball (jab). Dreizehn Tore in einem Spiel – Nils Eichenberger von den HF Springe schaffte dieses Kunststück am Wochenende im Punktspiel beim SV Brandenburg-West. Für HF-Vize Matthias Herbst machte der Rechtsaußen „eines seiner besten Saisonspiele“. Der so Gelobte bleibt bescheiden: „Ich bin ganz zufrieden“, sagt er, „es war zwar gegen den Letzten, aber es war schon gut.“

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Dabei hatte Eichenberger unter der Woche kaum trainiert. Der 20-Jährige studiert Fitness-Wesen, von Mittwoch bis Freitag hatte er Seminare an der Uni in Köln. Wie Kay Behnke steht Eichenberger bei Bundesligist Eintracht Hildesheim unter Vertrag, für Springe ist er mit Zweitspielrecht ausgestattet, um in der 3. Liga Spielpraxis zu sammeln. Unter Trainer Volker Mudrow hatten die Youngster in der Hinrunde kaum (Eichenberger) oder gar keine (Behnke) Einsätze. Mudrow musste in der Winterpause gehen, jetzt hat Gerald Oberbeck wieder das Ruder übernommen. Was das bedeutet, ist für die beiden noch nicht klar: „Es soll wohl so sein, dass wir mehr Spielanteile bekommen sollen“, sagt Eichenberger, „bis jetzt hat sich aber noch nicht viel geändert.“

Beide trainieren vormittags in Hildesheim und abends in Springe, die Punktspiele bestreiten sie für die HF. Springes Manager Dennis Melching hofft, dass sich daran nicht viel ändert. Er würde die beiden Linkshänder gerne über die Saison hinaus halten. Ein Zweitspielrecht wird es dann aber wohl nicht mehr geben, denn beide Vereine sind auf dem Sprung in die 2. Liga – Springe als Auf-, Hildesheim als Absteiger.

Erste lockere Gespräche haben stattgefunden, Ergebnisse gibt es freilich noch nicht. Eichenberger hat in Hildesheim noch einen Vertrag bis 2014. Ob er sich vorstellen kann, vorher zu wechseln? Das hänge auch davon ab, wie viele Spielanteile er in der kommenden Saison in Hildesheim erwarten kann. Bei den HF ist er auf seiner Position derzeit gesetzt – nicht erst seit seinen 13 Toren in Brandenburg.

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