weather-image

10. Springer Open: Ein Finale vom Feinsten

SPRINGE. Hochklassigen Tennissport erlebten die Zuschauer bei den viertägigen 10. Springer Open, die am Mittwoch mit den Endspielen der Damen und Herren zu Ende gegangen sind.

Einen starken Eindruck hinterließ Samantha Brdys vom TV Springe, die im 32er-Feld der Damen erst im Halbfinale gestoppt wurde. FOTOS: GÖMANN

Autor:

DIETER GÖMANN

Den Titel bei den Herren gewann Bastien Presuhn (Hildesheimer Tennis-Club Rot-Weiß). Bei den Damen siegte Franziska Sziedat (DTV Hannover).

Bei der Jubiläumsauflage konnte der gastgebende TV Springe mit Turnierdirektor Ralph Mund und Oberschiedsrichter Andreas Cordes an der Spitze abermals Aktive aus den Top 100 der deutschen Tennis-Rangliste begrüßen.

Allen voran Dominik Bartels (TK Blau-Weiß Aachen, Nummer 50) sowie Franziska Sziedat (Nummer 74) und Anna-Milena Behrendt (Club zur Vahr Bremen, Nummer 92).

Zwei der vier top gesetzten Spielerinnen mussten sich vor dem Einzug in das Halbfinale im Achtelfinale und im Viertelfinale verabschieden. An deren Scheitern war auch Lokalmatadorin Samantha Brdys beteiligt. Die in Garbsen lebende Spielerin polnischer Eltern traf nach ihrem Auftaktsieg in zwei Sätzen (6:4, 6:2) gegen Sina Marie Luther (SG Rodenberg) auf die an Position vier gesetzte Rieke Gillar (TC Blau-Weiß Halle).

Brdys zeigte sich in prächtiger Spiellaune und erteilte ihrer Gegnerin mit 6:0 und 6:0 die Höchststrafe. Damit war für die Springerin der Weg frei ihr Vorjahresergebnis mit dem Erreichen des Viertelfinales womöglich zu verbessern.

Das sollte dann auch gelingen, denn in zwei Sätzen (6:0, 6:2) behauptete sie sich gegen Jennifer Wilhelm (Braunschweiger THC) und war damit in das Halbfinale eingezogen. Hier erwies sich die gebürtige Ukrainerin Sofia Gorovits (Braunschweiger THC) als zu hohe Hürde.: In zwei Sätzen (1:6, 2:6) musste Samantha Brdys ihrer Gegnerin den Einzug in das Endspiel überlassen.

„Ich freue mich natürlich, dass ich hier in Springe so erfolgreich aufspielen konnte. Mit dem dritten Platz bin ich sehr zufrieden. Momentan läuft es bei mir sehr gut. In der vergangenen Woche habe ich bei den Neuenhagen Open in Berlin gegen Behrendt in drei Sätzen gewonnen“, sprudelte es aus Samantha heraus, die für Springe nur Turniere spielt.

Die Titelverteidigerin Behrendt, die nach längerer Verletzungspause noch nicht wieder ihre starke Form gefunden hat, scheiterte im Viertelfinale gegen Sofia Gorovits (7:6, 1:6, 1:6). Letztere musste im Endspiel Franziska Sziedat (DTV Hannover) deutlich in zwei Sätzen (0:6, 1:6) den Turniersieg überlassen.

Das Herren-Einzel, das nach einem 64-er Feld ausgetragen wurde, verlief bis auf zwei Ausnahmen programmgemäß — ansonsten hatten sich die weiteren sechs gesetzten Spieler bis in das Viertelfinale vorgespielt.

Bei sengender Hitze wurde den Spielern um den Einzug in das Halbfinale konditionell eine Menge abverlangt. Am Ende lauteten die beiden Halbfinal-Paarungen Pavel Jakunin (SV Arnum) gegen Niklas Gerdes (TC Alfeld) und James Markiewicz (TC Alfeld) gegen Bastien Presuhn Hildesheimern Tennis-Club Rot-Weiß.

Am späten gestrigen Nachmittag, als sich die Anlage nahezu geleert hatte, stand nur noch das Herren-Endspiel auf dem Programm. Im Spiel zweier zuvor stark geforderter Spieler hatte am Ende Bastien Presuhn in zwei Sätzen (6:3, 6:3) gegen Pavel Jakunin das bessere Ende für sich und den Turniersieg errungen.



Weiterführende Artikel
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt