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Neue Rolle für Hendrik Pollex bei den Handballfreunden

SPRINGE. Für Hendrik Pollex ist das Leben ein bisschen einfacher geworden. Im Oktober wird der Linkshänder der Handballfreunde Springe 24. Die U23-Regel gilt für ihn damit nicht mehr, Pollex darf nur noch in einer Mannschaft spielen.

Kann sich jetzt ganz auf Springe konzentrieren: Hendrik Pollex. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Bislang war Pollex nur mit Zweitspielrecht in Springe gewesen, sein Hauptverein war die TSV Hannover-Burgdorf. Die Chancen, im Bundesliga-Team der „Recken“ Fuß zu fassen, waren aber gering – er entschied sich für den endgültigen Wechsel an den Deister.

„Ich langweile mich jetzt ein bisschen“, sagt er scherzhaft. Bislang hatte er vormittags mit den „Recken“ trainiert, nachmittags in Springe. Die Vormittage hat er nun frei – beziehungsweise er hat mehr Zeit für sein Physikstudium. Vor allem aber „bin ich freier im Kopf, weil ich nicht mehr zwei Spielsysteme mit ihren Spielzügen verinnerlichen muss“, sagt Pollex. Und: „Ich bin richtig in der Mannschaft.“ In der vergangenen Saison kam es schon vor, dass er direkt nach dem Spiel mit den Handballfreunden los musste, um sich beim Bundesligaspiel der „Recken“ auf die Bank zu setzen.

Nach dem Abgang von Tom Coors ist Pollex der einzige Linkshänder im Springer Rückraum. „Das finde ich natürlich erstmal gut, dass ich viel spielen kann“, sagt der 23-Jährige, „es ist aber auch eine neue Erfahrung für mich. Ich muss liefern.“ Mit Konkurrenzkampf auf seiner Position hätte Pollex allerdings auch kein Problem: „Ich würde nicht den Kopf in den Sand stecken, wenn noch einer käme.“

Die Verpflichtung mindestens eines weiteren Rückraumspielers für die neue Saison, die für Springe am Sonnabend (18 Uhr) mit dem Heimspiel gegen den TSV Altenholz beginnt, hat HF-Manager Dennis Melching beim Sponsorentreffen in der vorigen Woche angekündigt – ob es ein Linkshänder wird, hat er nicht verraten.

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