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Melchings Ziel: 700 Zuschauer für die Handballfreunde

SPRINGE. 600 Zuschauer am Sonnabend, 300 am Sonntag – die Kulisse beim DHB-Pokal-Turnier im Schulzentrum Süd war ordentlich, „aber für Springe noch zu wenig“, wie Dennis Melching, der Manager der Handballfreunde jetzt bei der offiziellen Teamvorstellung des Drittligisten vor Sponsoren und Freunden des Vereins sagte.

HF-Manager Dennis Melching bei der Präsentation am Jagdschloss. Foto Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

„Eigentlich müssten wir bei Heimspielen 700 bis 750 Zuschauer haben“, so Melching, „ich hoffe, dass wir da hin kommen.“

Wie der Verein das schaffen will, erklärte Melching auch in einem kurzen Vortrag, in dem er die Ausrichtung der HF erläuterte. So wolle man weiterhin auf junge Spieler aus der Region setzen. Wie Tim Otto, der vor der vorigen Saison von Oberligist VfL Hameln kam, und zu einem der torgefährlichsten Spieler der 3. Liga avancierte – mit 19 Jahren. „Er hat alle Erwartungen übertroffen“, so Melching.

Zudem wollen die Handballfreunde weitere Eigengewächse aus dem eigenen Nachwuchs ans Drittliga-Team heranführen. Dass das beim Publikum ankommt, beweist jedes Mal der Applaus, wenn etwa Jakob Bormann aufs Spielfeld kommt, der den Sprung aus der eigenen A-Jugend geschafft hat.

Weiterer Baustein für Melching: attraktiven Handball bieten. „Man hat schon in der Vorbereitung gesehen, dass wir deutlich schneller spielen“, sagte der Manager. Auch der Zusammenhalt der Mannschaft stimme. Die sein im Übrigen noch nicht komplett, gab Melching bekannt: Mindestens ein Rückraumspieler komme noch, sagte er. „Wenn es nach uns gegangen wäre, hätte er schon im Pokal gespielt.“ Im Rückraum haben die Springer tatsächlich noch dringenden Personalbereich, denn mit Tim Otto, Maximilian Schüttemeyer, Patrik Krok und Hendrik Pollex gibt es derzeit nur vier Spieler für die drei Positionen – da darf sich keiner verletzen.

Verbessern will Melching auch die Situation beim Unterbau des Drittliga-Teams. In den vergangenen Jahren hätten viele unzufriedene Spieler aus der zweiten Mannschaft den Verein verlassen – was zur Abmeldung der Reserve aus der Landesliga führte. Mit der Gründung der HSG Deister Süntel gemeinsam mit der TuSpo Bad Münder soll es wieder bergauf gehen. Im Jugendbereich sei die HSG bereits gut aufgestellt.

Die Saison in der 3. Liga Nord beginnt an diesem Wochenende. Das Spiel der HF beim HSV Hamburg wurde auf Wunsch der Hamburger auf den 1. Dezember verlegt. Springe startet damit am kommenden Sonnabend mit einem Heimspiel gegen Altenholz.

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