weather-image

Langer Trainingstag endet für die HF Springe mit Platz 2

SPRINGE. Die Drittliga-Handballer der HF Springe haben sich fit aus der Feiertagspause zurückgemeldet. „Wir haben sie vorher und nachher auf die Waage gestellt – keiner hat zugenommen“, sagte HF-Co-Trainer Slava Gorpishin. Die ersten Tests bestritten die Springer jetzt beim Silvester Cup der HSG Rhumetal in Katlenburg.

Nils Eichenberger feierte am Tag vor dem Turnier seinen 26. Geburtstag. Foto: Bertram
jan

Autor

Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Die einzige Niederlage kassierten sie dabei im Finale: 15:18 gegen die A-Junioren der Füchse Berlin. Den verlustpunktfreien Spitzenreiter der A-Jugendbundesliga Nord hatten die HF im ersten Gruppenspiel noch klar mit 18:10 geschlagen. Es folgten ein 16:16 gegen den Northeimer HC und im Halbfinale ein knapper 17:16-Erfolg gegen den SC Magdeburg II, der wie Northeim in der Oststaffel der 3. Liga antritt.

Nach „einem langen Tag“, so Gorpishin, mit drei Spielen über 30 Minuten hatten die Berliner Youngster, die als Titelverteidiger angereist waren, die größeren Reserven – und die Schiedsrichter wohl etwas zu großen Respekt vor dem großen Namen auf der Berliner Bank, wie Gorpishin mutmaßte: Die Füchse-A-Jugend wird von Bob Hanning, dem Manager des Bundesliga-Teams trainiert.

Der Turniersieg beim Heimatverein von HF-Rechtsaußen Nils Eichenberger, der am Tag zuvor seinen 26. Geburtstag feierte, war ohnehin nicht das Hauptziel der Springer: „Es war als langer Trainingstag gedacht“, so Gorpishin. Die HF testeten im Angriff verschiedene Dinge und setzten in den Abwehrformationen verschiedene Spieler auf den jeweiligen Formationen ein, um flexibler zu werden.

Alle Akteure bis auf den angeschlagenen Kapitän Fabian Hinz kamen zum Einsatz, im Tor Mustafa Wendland mehr als Daniel Hoffmann. Letzterer darf sich morgen (20.15 Uhr) im Testspiel in eigener Halle beweisen. Gegner sollte ursprünglich die Bundesliga-Reserve des TBV Lemgo sein, die jedoch absagte – stattdessen testen die Springer nun gegen ihren Nord-Rivalen Handball Hannover-Burgwedel.

Weiterführende Artikel
    Kommentare