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Hoffmann freut sich über jede Minute bei den HF Springe

SPRINGE. Die letzte weite Auswärtsfahrt der Saison für Drittligist Handballfreunde Springe geht am Sonnabend (18.30 Uhr) zum Oranienburger HC. Danach stehen für die Mannschaft von Oleg Kuleshov in fremden Hallen nur noch Derbys auf dem Spielplan.

Daniel Hoffmann musste einige Wochen pausieren, jetzt ist er wieder dabei. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

An den vergangenen beiden Wochenende waren die Springer spielfrei. Die Pause haben sie vor allen Dingen genutzt, um für den Saisonendspurt noch einmal an Ausdauer und Fitness zu arbeiten. Auch Teambuilding stand auf dem Programm. Vor allem konnten die angeschlagenen Spieler ihre Blessuren auskurieren, sodass die Springer mit dem kompletten Kader nach Oranienburg reisen können.

Auch Torwart Daniel Hoffmann ist wieder dabei. Der 19-Jährige musste sich Anfang des Jahres einer Operation am Auge unterziehen und fiel sechs Wochen aus – daher war für die ersten fünf Spiele des Jahres Adam Weiner verpflichtet worden. „Ich habe eine Hornhauterkrankung – je länger man mit der OP wartet, desto schlimmer wird es“, erklärt Hoffmann. Die Operation sei gut verlaufen. Er muss künftig allerdings besonders harte Kontaktlinsen tragen. „Die sind teuer, ob ich damit noch im Tor stehen kann, weiß ich nicht“, sagt er, „ich probiere es aus.“ Noch gehe es im Sport allerdings ohne Linsen.

In der vorigen Saison gab Hoffmann – damals noch A-Junior – sein Drittliga-Debüt, weil sich die etatmäßigen Keeper Svebor Crnojevic und Mustafa Wendland nacheinander verletzt hatten. In dieser Saison sollte er eigentlich in der zweiten Mannschaft spielen, als Crnojevic-Nachfolger Marius Aleksejev die HF aber nach wenigen Spielen wieder verlies, rückte Hoffmann wieder auf. „Ich hätte auch verstanden, wenn sie gesagt hätten, ich sei zu jung, das sei zu viel und zu früh“, sagt der Hiddestorfer, „ich freue mich, dass es wertgeschätzt wird, dass man mehr tut, als man muss. Es ist eine coole Sache, dass ich mitspielen darf.“

Dass er in dieser Saison vor seiner Augen-OP meistens nur Kurzeinsätze hatte, stört ihn nicht: Mustafa Wendland spiele „eine starke Saison. Da muss man sich eben hinten anstellen“, sagt Hoffmann, „ich freue mich über jede Minute“.

Die Springer haben den Kampf um Platz 2 noch nicht aufgegeben. Nach der Niederlage des TSV Altenholz in Potsdam beträgt der Rückstand nur noch drei Punkte. Nun müssen die HF die Patzer der Konkurrenz auch nutzen. Beim OHC werde das schwer, sagt Trainer Kuleshov: „Der OHC ist sehr heimstark und hat nach dem HSV Hamburg die zweitbeste Abwehr der Staffel.“

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