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Handballfreunde mit Hinz nach Barmbek

SPRINGE. Der Kapitän ist zurück. Vier Spiele hatte Fabian Hinz den HF Springe gefehlt, weil er beruflich in England zu tun hatte. Beim Auswärtsspiel des Handball-Drittligisten am Sonnabend (18 Uhr) bei Aufsteiger HG Hamburg-Barmbeck ist er wieder mit dabei.

Für drei Spiele war er aus England eingeflogen, zuletzt hatte er vier Mal gefehlt. Jetzt ist HF-Kapitän Fabian Hinz wieder dabei. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

So richtig geht die Saison erst jetzt los für den Linksaußen. Die ersten zwei Saisonspiele hatte er verpasst, nachdem er sich in der Vorbereitung die Nase gebrochen hatte. Danach war er in vier Partien dabei – für drei davon flog er eigens aus England ein. „Für alle Spiele ging es nicht. Der Beruf geht eben vor“, sagt Hinz. Die letzten vier Begegnungen verpasste er wieder. „Ich habe die Spiele auf Video gesehen und mit Mannschaftskameraden telefoniert. Ich bin ganz gut auf dem Laufenden“, sagt der 28-Jährige, der sich in England im Fitnessstudio fit hielt.
Seit Montag trainiert er nun auch wieder mit der Mannschaft. Ab Dezember kann auch Jonas Borgmann wieder regelmäßig in Springe trainieren, Neuzugang Pawel Niewrzawa wird von Woche zu Woche mehr in die Mannschaft finden. „Wenn wir wieder vollzählig trainieren können, wird das auch Auswirkungen auf unser Spiel haben“, sagt Hinz. Zuletzt gegen die Kellerkinder Potsdam und Burgwedel waren die Springer alles andere als souverän. „Ich habe aber auch den Eindruck, dass die Erwartungen an unser Spiel etwas zu hoch sind. In der dritten Liga wird nicht so attraktiver Handball gespielt wie in der zweiten Liga und schon gar nicht wie in der ersten“, sagt Hinz.

„Gegen Mannschaften von unten zu verlieren, ist für uns auch nicht zufriedenstellend“, sagt er. Die Kunst sei es, auszublenden, wo der Gegner in der Tabelle steht „und jedes Spiel mit der gleichen Motivation anzugehen“. Gegen den Tabellenvorletzten Barmbek könnte das ein wenig schwieriger werden, „aber grundsätzlich versuchst du immer, das Spiel in den ersten Minuten so zu gestalten, dass der Gegner gleich denkt: Mist, das wird heute nichts“.

Die Barmbeker sind seit der Niederlage in Potsdam am vorigen Wochenende Vorletzter. Für die HF ist der Aufsteiger ein unbekannter Gegner, „aber es ist ja klar, dass wir da hinfahren, um zu gewinnen“, sagt Hinz.

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