weather-image

Das nächste Heim-Derby für die HF Springe

SPRINGE. Zum dritten Mal in Folge bestreiten die Handballfreunde am Sonnabend (18 Uhr) ein Nachbarschaftduell in eigener Halle. Nach Burgdorf II und Burgwedel kommt nun der HSV Hannover. Es soll der dritte Derbysieg her.

Sammelt jede Menge Erfahrung in dieser Saison: Jakob Bormann. Nach der Rückkehr von Fabian Hinz rückt der HF-Youngster jetzt aber wieder in die zweite Reihe. Foto: Bertram
jan

Autor

Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Gelingt er, bleiben die Springer dem HSV Hamburg auf den Fersen, dann gibt es am Freitag im Nachholspiel in der Hansestadt ein Duell um die Tabellenspitze. Erstmal liegt die Konzentration aber nur auf dem „kleinen“ HSV aus Anderten. „Wir denken noch nicht an Hamburg“, sagt HF-Co-Trainer Slava Gorpishin.

Die Hannoveraner gehören zu Springes Lieblingsgegnern. Zehn Drittliga-Duelle gab es bislang, neun davon gewannen die HF. Zu Hause haben sie gegen das Team von Trainer Stephan Lux noch nie verloren. Und die Springer kommen in Fahrt. Nach der Niederlage in Potsdam gab es einen mühsamen Heimsieg gegen Burgwedel und einen klaren Sieg zuletzt in Barmbek. Bester Werfer dort war Neuzugang Pawel Niewrzawa, der sich offenbar im Team eingefunden hat. „Es gibt Spieler, die brauchen drei Jahre, andere brauchen nur eine Woche“, sagt Gorpishin lapidar. Niewrzawa sei eine Bereicherung: „Er spielt gut mit den Kreisläufern zusammen und macht selber Tore – er kann einfach Handball spielen.“

Auch die Rückkehr von Kapitän Fabian Hinz tue dem Team gut. „Er ist für die Mannschaft ganz wichtig, macht wichtige Tore auch in schwierigen Situationen.“ Jakob Bormann rückt dadurch nun wieder in die zweite Reihe. Für den HF-Youngster kein Problem: „Alles in Ordnung, es ist gut für uns, dass Fabi wieder da ist“, sagt er, „dass ich bis jetzt so viele Spielanteile bekommen habe, ist schon super. Ich habe ja auch in Barmbek gespielt.“

Die Erfahrung von Hinz fehlt Bormann noch. Die Nervosität vor dem Tor ist ihm zum Teil anzumerken. „Ich habe schon zu viel verworfen diese Saison“, gibt Bormann selbstkritisch zu, „ich muss eben noch Erfahrung sammeln.“

Diese Saison sei für Bormann „eine gute Schule“, sagt Gorspishin. Und: Als Hinz in Barmbek eine schwächere Phase hatte, sei Bormann eingesprungen „und hat seine Tore gemacht. Es ist immer gut, zwei Leute für eine Position zu haben“.

Weiterführende Artikel
    Kommentare