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Bittere Niederlage für die HF Springe beim Schlusslicht

SPRINGE. Einen gebrauchten Tag haben die Handballfreunde Springe in der 3. Liga Nord erwischt. In der Auswärtspartie beim 1. VfL Potsdam zog die Mannschaft von Oleg Kuleshov mit 27:34 (13:17) den Kürzeren und verpasste damit zwei wichtige Zähler im Kampf um die Spitzenplätze.

Seine sechs Tore waren zu wenig: Pawel Pietak. foto: scharf

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Dennis Scharf

„Wir haben nicht das gemacht, was wir uns vorgenommen hatten. Die Abwehrarbeit war zu schlecht. Auch die Torhüter hatten nicht ihren besten Tag“, erklärte Co-Trainer Slava Gorpishin die zweite Saisonpleite.

Das galt für die gesamte Mannschaft, laut Gorpishin erreichte kein Handballfreund seine Normalform. „Wir haben im Angriff nicht das geleistet, was wir können. Aus dem Rückraum haben wir ganz viele Bälle verworfen“, haderte der Co-Trainer.

Nils Eichenberger erzielte den ersten Treffer der Partie. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase (6:6) zogen die Potsdamer mit vier Treffern in Folge auf 10:6 davon. Kuleshov nahm eine Auszeit, Neuzugang Pawel Niewrzawa erzielte seinen ersten Treffer für die Springer. Doch bis zur Pause bauten die Gastgeber ihren Vorsprung wieder auf vier Tore aus (17:13). Auch nach dem Seitenwechsel waren die HF drauf und dran, die mangelnde Chancenverwertung verhinderte jedoch die Wende. „In den wichtigen Momenten haben wir unsere Angriffe nicht genutzt. Nach der englischen Woche waren einige Spieler angeschlagen und konnten nur einmal trainieren“, sagte Gorpishin.

Die Potsdamer setzten hingegen nahezu alles um, was ihnen ihr Coach Daniel Deutsch im Duell mit seinem Ex-Club mit auf den Weg gegeben hatte. Mitte der zweiten Hälfte lagen die Brandenburger mit sieben Toren vorne. Überragender Akteur des VfL war Yannik Münchberger, der den Ball 13 Mal im Tor versenkte. Per Siebenmeter sorgte der Potsdamer Torjäger gut elf Minuten vor der Schlusssirene für die Vorentscheidung (29:23). Da half es auch nicht, dass Springes Linkshänder Pawel Pietak jeden seiner sechs Treffer im zweiten Durchgang erzielte. Tim Otto traf doppelt, als es schon zu spät war. „Wir müssen diese Niederlage ganz schnell vergessen. Wir haben noch viele Spiele vor uns, in den wir es besser machen können“, betonte Gorpishin.

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