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Zähne - ästhetisch gepflegt

Durch eine professionelle Zahnreinigung lassen sich externe Verfärbungen in den meisten Fällen problemlos beseitigen. Bei einem solchen Verfahren reinigt und glättet der Zahnarzt die Zähne mit speziellen Reinigungspasten und Polierinstrumenten. Auf diese Weise soll die Neuansiedlung von Bakterien so gering wie möglich gehalten werden. Hartnäckige Verfärbungen lassen sich mit speziellen Pulverstrahlgeräten entfernen. Dabei wird einem unter Druck stehenden Luft-Wasser-Gemisch ein auf die Zahnhärte abgestimmtes Salz beigemischt, sodass der Zahnschmelz nicht angegriffen wird. Verfärbungen kann der Zahnarzt so auch an schwer zugänglichen Stellen gut entfernen.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang die Prophylaxe von Zahnbelag. Durch eine gründliche Mundhygiene und Zahnpflege lassen sich in der Regel externe Verfärbungen vermeiden. Zahnärzte empfehlen deshalb, zweimal am Tag die Zähne gründlich drei Minuten mit Zahnbürste und Zahnpasta zu putzen sowie zusätzlich einmal Zahnseide und/oder Zahnzwischenraumbürsten zu verwenden.

Zahnaufhellung (Bleaching)

Die Art des Aufhellungsverfahrens richtet sich danach, ob es sich um einen vitalen (“lebenden”) oder einen avitalen (“toten”) Zahn handelt. Als avital bezeichnet man Zähne, denen im Rahmen einer Wurzelkanalbehandlung der Zahnnerv entfernt wurde.

Vitale Zähne werden extern aufgehellt. Dies geschieht mit Hilfe eines speziellen Gels, das die Wirkstoffe Wasserstoffperoxid oder Carbamidperoxid enthält.

Sollen einzelne Zähne aufgehellt werden, kommt meist das Intensiv-Bleaching zum Einsatz. Dabei trägt der Zahnarzt ein hochkonzentriertes Gel auf den betroffenen Zahn auf, das durch Lichtbestrahlung aktiviert werden kann.

Homebleaching

Beim Aufhellen ganzer Zahnreihen ist in den meisten Fällen das “Homebleaching” das Mittel der Wahl, das meist über zwei Wochen angewendet wird. Bei diesem Verfahren wird für den Patienten individuell eine Kunststoffschiene angefertigt, auf die das Bleichgel aufgetragen wird. Diese kann der Patient zu Hause unter zahnärztlicher Einweisung eine Stunde tragen. Da die Schiene kurz unter dem Zahnfleischsaum endet, werden Verletzungen des Zahnfleischs durch das Bleichmittel vermieden. Wenn ein höher konzentriertes Gel für das Aufhellen notwendig ist, sollte die Behandlung in der Zahnarztpraxis erfolgen.

Vielfach genutzt wird die Anwendung von Gel benetzten Kunststoffstreifen aus durchsichtiger, flexibler Folie, die etwa zwei Wochen lang zweimal täglich für eine halbe Stunde den Zähnen aufliegen. Der speichelundurchlässige Streifen sorgt dafür, dass das Gel lange genug auf den Zähnen bleibt, ohne weggespült zu werden.

Bleaching in der Zahnarztpraxis

Avitale Zähne werden intern gebleicht, das heißt der Zahnarzt öffnet den “toten” und bereits wurzelkanalbehandelten Zahn und führt in die Höhle des Zahnnervs eine Bleichlösung ein. Die Bleichlösung bleibt für drei bis fünf Tage in dem Zahn, bevor dieser mit einem zahnfarbenen Füllungsmaterial wieder verschlossen wird. Dieses Verfahren wird als “Walking-Bleach” bezeichnet.

Das Bleaching sollte in jedem Fall unter zahnärztlicher Überwachung und vorheriger Untersuchung durchgeführt werden. Die unsachgemäße Anwendung von Bleichmitteln kann zu Schäden insbesondere am empfindlichen Zahnfleisch führen. Bei richtiger und sorgfältiger Anwendung hingegen ist die Gefahr von Nebenwirkungen jedoch eher gering.




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